Wiener Terror-Prozess gegen sechs Mnner beginnt am 18. Oktober


Angeklagt sind sechs Mnner im Typ zwischen 22 und 32 Jahren, die laut Staatsanwaltschaft nicht gradlinig am Attentat beteiligt waren. Sie sollen dem Attentter im Vorfeld zwar tatkrftig geholfen nach sich ziehen. Die Hauptverhandlung wird sich ber mehrere Monate erstrecken. Wie Gerichtssprecherin Christina Salzborn am Montag mitteilte, wird nachher dem ersten Termin Werden zwölfter Monat des Jahres weiter verhandelt. Insgesamt sind vorerst 17 Verhandlungstage vorgesehen, Urteile wird es frhestens im Februar 2023 verschenken.
Den Angeklagten werden im Wesentlichen die Verbrechen jener Beteiligung an terroristischen Straftaten ( 278c Abschnitt 2 Strafgesetzbuch ) in Vernetzung mit Mord, terroristische Vereinigung ( 278b Abschnitt 2 Strafgesetzbuch) und kriminelle Organisation ( 278a Strafgesetzbuch) vorgeworfen. Mit ihrer Hilfe soll jener Attentter an seine Waffen und die Munition gelangt und in seinen terroristischen Absichten bestrkt worden sein.
Hilfe im Zusammenhang Zubereitung
Wenige von ihnen sollen ihm im Zusammenhang jener Tatvorbereitung geholfen nach sich ziehen. Welcher lteste unter den Angeklagten – ein 32-Jhriger tschetschenischer Herkunft – soll ber vereinigen Zwischenhändler aus Slowenien ein vollautomatisches Sturmgewehr jener Marke Zastava, Normal 70AB2 samt passender Munition sorgsam und dieses am 23. Monat der Sommersonnenwende 2020 dem Attentter bergeben nach sich ziehen. ber denselben Zwischenhändler soll dieser Quartal spter vom 32-Jhrigen eine Pistole jener Marke Tokarew samt Munition erhalten nach sich ziehen.
Im vierter Monat des Jahres 2019 war jener Attentter schon verbinden mit einem nunmehr ebenfalls wieder angeklagten 24-Jhrigen vom Wiener Landesgericht wegen terroristischer Vereinigung zu 22 Monaten Haft verurteilt worden. Die beiden hatten Propagandamaterial jener radikalislamistischen Terror-Miliz „Islamischer Staat“ (IS) verbreitet, deren Methoden und Zielsetzungen gerechtfertigt und vor allem versucht, nachher Syrien zu gelangen, um dort an Kampfhandlungen teilzunehmen. Im zwölfter Monat des Jahres 2019 wurden jedwederlei Mnner unter Berechnung jener U-Haft aus dem Gefngnis geschasst. Unlust ihrer Vorverurteilung und ihrer fortlaufenden Betreuung durch den Verein Derad hielten sie an ihrer radikalen Gesinnung und ihrem fundamentalistischen Gedankengut verspannt und waren laut Klage „weiterhin treue Anhnger des IS“.
ber soziale Medien und in Form persnlicher Treffen hielten sie „regen Kontakt zu anderen Personen aus jener radikal-islamistischen Szene“, hlt die Staatsanwaltschaft in ihrer 117 Seiten starken, mittlerweile rechtskrftigen Klageschrift verspannt. Derzufolge soll sich jener Attentter noch in Strafhaft mit Plnen zu einem Terror-Plakat beschftigt nach sich ziehen. In jener Klage ist von „berlegungen“ die Vortrag, „nachher seiner Feuerung vereinigen terroristischen Plakat unter Verwendung von Schusswaffen in jener Wiener Zentrum zu verben“.
Laut Klage erkundigte sich jener sptere Attentter im Zusammenhang einem Mithftling, wie man in sterreich an Waffen gelangen knne, da er nachher seiner Enthaftung vereinigen Plakat am Stephansplatz verben wolle. Welcher Attentter habe aus seinen terroristischen Absichten „in jener Haft kein Rätsel“ gemacht, betont die Staatsanwaltschaft. Nachdem er hinaus freien Fu kam, habe er sich ab vierter Monat des Jahres 2020 „immer intensiver“ damit beschftigt – vorerst ohne dass die Verfassungsschtzer Wind davon bekamen.
Aufwärts jener Suche nachher Waffen kontaktierte jener Attentter vereinigen Kindheitsfreund, jener zu diesem Zeitpunkt im Gefngnis sa und sich mittels eines illegalen Mobiltelefons nachher Waffenhndlern umhrte. So kam jener 32-jhrige Tschetschene ins Spiel. Welcher Kindheitsfreund, jener nun ebenfalls zur Klage gebracht wurde, soll Gesprche ber den Kaufpreis fr ein Sturmgewehr sogar im Zusammenhang einem persnlichen Treffen in jener Justizanstalt gefhrt nach sich ziehen.
Einem weiteren Angeklagten – ein 23 Jahre alter Mann, jener sich wie Einziger jener sechs nicht seit dieser Zeit vielen Monaten in U-Haft befindet – wirft die Staatsanwaltschaft vor, den Attentter im Juli 2020 in die Slowakei begleitet zu nach sich ziehen, wo die beiden Munition kaufen wollten. Dasjenige Vorhaben scheiterte.
In weiterer Folge intensivierte sich die Konnex des Attentters zu einem 28-Jhrigen gebrtigen Afghanen, dem die Anklagebehrde eine selten tatkrftige Untersttzung im Zusammenhang dessen mrderischen Plnen zuschreibt. Welcher Afghane soll sogar seinen Wohnsitz in die Wohnung des Attentters verlegt nach sich ziehen, „um diesen im Zusammenhang jener Zubereitung und jener Planung des Anschlags zu untersttzen“, wird in jener Klageschrift ausgefhrt. Die beiden htten „fortan verbinden eingehend an jener Umsetzung des terroristischen Anschlags“ gearbeitet.
Anklger rekonstruieren letzte Zahlungsfrist aufschieben
Genug damit jener Klage lsst sich rekonstruieren, wie jener Attentter den Ermittlungsergebnissen zufolge die Zahlungsfrist aufschieben vor dem Plakat verbrachte. Am 1. November 2020 suchte er demnach seine Wohnung hinaus, die er solange bis zum Plakat nicht mehr verlie. Am Nachmittag des 1. November stieen jener 32 Jahre Muddern Tschetschene und jener 24 Jahre Muddern Afghane zu ihm, wodurch sie „im Zusammenhang den letzten Vorbereitungen zum Plakat, insbesondere im Zusammenhang jener Vorbereitung und Munitionierung jener Tatwaffen sowie (…) im Zusammenhang jener Herstellung jener beim Plakat getragenen Sprengstoffgrtelattrappe“ geholfen nach sich ziehen sollen.
Am 2. November setzte jener Attentter am frhen Morgiger Tag sein Handy hinaus Werkseinstellungen zurck und postete hinaus Instagram vereinigen Abschiedsbrief. Während des Tages langten dann wenn schon noch sein einstiger Reisebegleiter Richtung Syrien, mit dem er verbinden verurteilt worden war, und ein 22-jhriger IS-Sympathisant in jener Wohnung ein. Welcher Klage zufolge untersttzten die zwei den Attentter „im Zusammenhang den letzten Vorbereitungen des unmittelbar bevorstehenden Anschlags, insbesondere im Zusammenhang jener Sammlung eines potenziellen Anschlagsziels“. Jene beiden Mnner sahen laut Klage sogar zu, wie sich jener Attentter bewaffnete, eine verbinden mit dem Afghanen gebastelte Sprengstoffgrtelattrappe berstreifte, eine Machete per se nahm und von 15.08 Uhr solange bis 16.25 Uhr eine Bekennerbotschaft und den Treueeid hinaus den IS aufnahm und im Folgenden ins Web stellte. Um 17.44 Uhr stellte jener Attentter hinaus seinem Instagram-Benutzerkonto dann folgenden Text online: „Fürderhin – so olympische Gottheit will – werden wir es (dies Kalifat, Anm.) zurckbringen wie es ursprnglich war #Islamischer Staat #Kalifat Islamischer Staat #Dubai #Zedernrepublik #Saudi-Arabien #Syrien #Französische Republik #Griechenland #Deutschland #Trkei #Vereinigte Staaten“.
Dasjenige Bekennervideo wurde schon am 3. November hinaus IS-nahen Social-Media-Kanlen unter jener berschrift „Ttung und Verletzung von 30 Kreuzrittern durch vereinigen Soldaten des Kalifats in jener Stadt Wien in sterreich“ verffentlicht. Fr die Staatsanwaltschaft Wien ist „zweifelsfrei belegt (…), dass jener Attentter im Vorfeld tatkrftig durch die Angeklagten in jener ideologischen und logistischen Zubereitung des Anschlags untersttzt wurde“. Die Anklagebehrde geht weiters davon aus, dass jener Plakat in Vernetzung zur neuerlichen Verffentlichung jener Mohammed-Karikaturen anlsslich des Beginns des Gerichtsverfahrens zum Terror-Attentat hinaus die Redaktion jener franzsischen Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ im Herbst 2020 und von kurzer Dauer im Folgenden im Namen des IS durchgefhrten Attentaten in Nizza und in einem Pariser Vorort stand. Denn ursprnglich hatte jener Attentter offenbar geplant, ein franzsisches Lokal in jener Zentrum unter Beschuss zu nehmen. Dasjenige hatte an jenem Abend in der Tat geschlossen.
Belastet werden die Angeklagten vor allem von den Ergebnissen mehrerer DNA-Gutachten. Genetische Merkmale des Tschetschenen fanden sich hinaus jener beim Plakat verwendeten Pistole und am Tatort sichergestellten Patronen. Spuren des Afghanen fanden sich unter anderem an einem Klebebandstck jener Maschinenpistole, an jener MP-Schultersttze, Patronen und jener Machete. In einem Ergnzungsgutachten schloss die DNA-Sachverstndige dezidiert aus, dass es sich in diesem Fall um indirekte Spurenbertragung gehandelt nach sich ziehen knnte. Vielmehr seien es „direkte Kontaktspuren“.
Verhandelt wird im Groen Schwurgerichtssaal. Es ist davon auszugehen, dass es selten strenge Sicherheitsvorkehrungen verschenken wird.

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