Transport – Türkei setzt russischen Getreide-Frachter offenbar fest


Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) hat nachher welcher Festsetzung eines unter russischer Flagge fahrenden Schiffs mit ukrainischem Samenkorn Verriss an Moskau vorbereitet. Es handle sich wohnhaft bei dem mutmaßlichen Schmuggel um ein „unglaublich schamloses Vorgehen“ welcher russischen Seite, so Schallenberg am Montag zu Beginn eines Besuchs in Hauptstadt der Türkei, wo dasjenige Themenkreis welcher Vermeidung einer humanitären Katastrophe wie Folge von Russlands Angriffskrieg aufwärts die Ukraine ein Großthema sein wird.

Die Türkei hatte den Frachter „Zhibek Zholy“ abgefangen und in verdongeln türkischen Port gebracht. Die Ukraine vermutet verdongeln illegalen Export des von russischen Besatzern gestohlenen Getreides und hatte so gesehen von türkischen Behörden die Untersuchung des Frachters verlangt. Dasjenige Schiff hatte nachher Aussagen eines Vertreters des Außenministeriums in Kiew den russisch besetzten ukrainischen Port von Berdjansk mit 4.500 Tonnen Samenkorn an Bord verlassen. Anderen Quellen zufolge war sogar von 7.000 Tonnen Samenkorn die Vortrag. Es bestehe welcher Verdächtigung, dass „durch die Verschmelzung mit russischem Samenkorn“ versucht worden sei, „Spuren zu verwischen“, empörte sich Schallenberg. Man müsse welcher Türkei z. Hd. dasjenige Einrücken jedenfalls „Ehrung zollen“.

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Schallenberg trifft zu Mittag Außenminister Mevlüt Cavusoglu. Derbei soll nachrangig besprochen werden, wie die Türkei mithelfen kann, den durch die russische Aggression blockierten Export von Weizen, Samenkorn und Saat mit Hilfe von grünen Korridoren weiterführend den Seeweg zu reaktivieren. Tausende Tonnen liegen in Schwarzmeerhäfen und können nicht ausgeliefert werden. Russland wird andererseits schon länger vorgeworfen, ukrainisches Saatgut und Samenkorn verbrecherisch fortzuschaffen und zu verkaufen. Selbige Waren fehlen dann andererseits insbesondere in afrikanischen Ländern.

„Hunger wie Waffe“
Dieser russische Vorsitzender Wladimir Putin treibe damit die Preise in die Höhe und die Menschen in Nordafrika in die Not, hatte Schallenberg schon wohnhaft bei seinem sonntägigen Visite in Kairo kritisiert. „Russland verkrampft ukrainische Häfen im Schwarzen See, zerstört spezifisch Getreidesilos und verhindert durch die fortgesetzten Kampfhandlungen ein normales Reservieren und Ernten welcher Felder.“ Putin führe verdongeln Krieg mit „unglaublichem Zynismus und mit Hunger wie Waffe“, meinte Schallenberg.

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Denn Überwacherin welcher grünen Korridore zum Vorschub von Samenkorn aus welcher Ukraine weiterführend dasjenige Schwarze See soll die Türkei gewonnen werden, die von beiden Kriegsgegnern wie Partnerin akzeptiert wird. Dasjenige North Atlantic Treaty Organization-Mitglied hat sowohl zu Russland wie nachrangig welcher Ukraine gute Beziehungen und verfolgt dasjenige Ziel, eine Balance zwischen den russischen und ukrainischen Interessen zu finden. Neben… die „Istanbuler Gespräche“ zwischen Russland und welcher Türkei gelten wie welcher derzeit einzige Verhandlungskanal zwischen den beiden Kriegspartnern. Selbige seien „momentan ruhend“, meinte Schallenberg, „weil beiderartig Parteien, andererseits insbesondere die Russen, versuchen, unterhalb militärisch Fakten zu schaffen.“ Nachsatz: „Solange dasjenige welcher Kernpunkt ist und von russischer Seite was auch immer aufwärts eine militärische Störungsbehebung konzentriert wird, sind Bemühungen, Dialog und Vermittlung schwierig, andererseits sie sind weiterhin unumgänglich.“

Keineswegs „Charmeoffensive“
In Sachen Dialog ertönten jüngst nachrangig zwischen Hauptstadt der Türkei und Wien neue Signale. In den vergangenen Jahren waren die bilateralen Beziehungen zwischen Ostmark und welcher Türkei praktisch gespannt. Hintergrund waren welcher Parlamentarismus- und Rechtsstaatsabbau unter Erdogan, seine Einflussnahme aufwärts die türkische Verstreutheit in Ostmark sowie vermeintliche Versuche, die EU mit Migranten zu erpressen. Dass es jüngst andererseits wieder vermehrt Kontakte gab, sei aus seiner Sicht keineswegs aufwärts eine „Charmeoffensive“ oder verdongeln „Kuschelkurs“ von österreichischer Seite zurückzuführen, wie dies in Medien – unter anderem welcher Austria Zeitungswesen Vermittlung (APA) – beschrieben werde, hielt Schallenberg verspannt.
Vielmehr seien die ersten Avancen z. Hd. eine Normalisierung und Meditation von türkischer Seite gekommen. Es sei ja nicht Ostmark gewesen, dass die gemeinsamen archäologischen Ausgrabungen in Ephesos gestoppt oder dasjenige österreichische Mitwirken an welcher „Partnerschaft z. Hd. Frieden“ (PfP) verkrampft habe. Sogar wenn sie Versuche, die Beziehungen wieder zu normalisieren nachrangig im österreichischen Motivation seien, „gibt es Bereiche, wo wir nicht einig sind.“
Konkret nannte Schallenberg eine eventuell „drohende türkische Militäroperation in Nordsyrien“ – die sich nachher türkischen Aussagen rein gegen „terroristische Bedrohungen“ kurdischer Gruppierungen wenden würde – oder die „Menschenrechtssituation“. Selbige Themen würden, „wenn sich die Gelegenheit ergibt“, in Hauptstadt der Türkei nachrangig angesprochen werden. International wird etwa die repressive Politik des autokratischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan gegensätzlich kritischen Medien und welcher kurdischen Minorität in welcher Türkei angeprangert.
Prinzipiell hielt welcher Außenminister verspannt: „Die Partnerschaft Österreichs zur Türkei ist nicht linear. Da gibt es Licht und Schlagschatten in welcher Historie welcher letzten Jahrzehnte und Jahrhunderte. Wichtig ist, dass man eine gute Gesprächsbasis aufwärts Augenhöhe hat. Dasjenige heißt andererseits nicht, in allen Punkten einer Meinung zu sein.“
Minister für Inneres Gerhard Karner (ÖVP) kam in welcher türkischen Kapitale am Montag mit seinem Counterpart Süleyman Soylu zusammen. Zudem wird dasjenige Büro gegen Schlepperwesen welcher Türkischen Nationalpolizei besucht. Derbei stehe welcher „Kampf gegen Schlepperei und illegale Wanderung“ im Schwerpunkt. Karner: „Da erfordern wir handfeste kriminalpolizeiliche Zusammenarbeit. Dasjenige ist simpel im Sinne welcher Sicherheit unseres Landes unumgänglich.“

UNO-Hochkommissar für Flüchtlinge: Sechs Mio. Flüchtlinge in Türkei
Die Türkei beherbergt laut UNO-Hochkommissar für Flüchtlinge weltweit eine welcher höchsten Zahl an Flüchtlingen. So sind etwa rund 3,6 Mio. syrische Kriegsvertriebene im Nation, insgesamt dürften es um die sechs Mio. sein. Es versuchen nämlich nachrangig illegale Migranten aus Alte Welt und Nahost weiterführend die Türkei nachher Europa zu gelangen. Vor dem Hintergrund welcher Situation in Afghanistan machte die Türkei andererseits lichtvoll, dass sie keine weiteren Flüchtlinge verfilmen werde. Die türkische Interessengruppe ist laut Diplomaten beim Themenkreis Wanderung zunehmend polarisiert. Dominierte früher Hilfsbereitschaft, machten sich später und nachrangig neoterisch Indifferenz und sogar Feindseligkeit gegensätzlich Flüchtlingen detektierbar.

Zuletzt seien andererseits nachrangig die Asylanträge türkischer Staatsbürger in Ostmark gestiegen, erinnerte Karner. „Sie sind derzeit an fünfter Stelle.“. Wirklich handle es dieserfalls in welcher Regel um wirtschaftliche Fluchtgründe. Die Betroffenen hätten andererseits keine Möglichkeit aufwärts Obdach, bekräftigte welcher ÖVP-Volksvertreter. Er erinnerte nachrangig an seinen mitunter kritisierten Vorschlag, nachher dem Vorbild Großbritanniens und Dänemarks Asylprüfungen in Drittstaaten äußerlich welcher EU auszulagern. Rechtlich sei dasjenige noch nicht möglich. Und nachrangig die Starts in Großbritannien und Dänemark seien „holprig“ gewesen. Während müsste die Vorkaufsrecht geprüft werden. „Unser Ziel muss doch sein, dass wir verhindern, dass sich Menschen aufwärts den Weg zeugen und dann im Mittelmeer ertrinken oder ersticken.“
Hauptstadt der Türkei setzt die Flüchtlingsvereinbarung mit welcher EU vom März 2016 weitgehend um, weigert sich jedoch, Migranten aus Griechenland zurückzunehmen. Hauptstadt von Griechenland wirft Hauptstadt der Türkei jedoch seinerseits vor, die „illegale Wanderung“ weiterführend die EU-Grenze nachher Hellas sogar zu fördern, während Schlepperaktionen nicht unterbunden werden. Neben… verschiedene bilaterale Konflikte werden am Köcheln gehalten. Wohlsein nachrangig aus innenpolitischem Schlachtplan. Schließlich rüstet sich Vorsitzender Recep Tayyip Erdogan schon z. Hd. die z. Hd. 2023 geplanten Präsidentschafts-und Parlamentswahlen 2023. In welcher Ägäis und im östlichen Mittelmeer streitet sich die Türkei mit Griechenland um Abgrenzungen maritimer Wirtschaftszonen sowie um meist mit Rohstoffvorkommen verbundene Hoheitsrechte mit Bezug auf diverser ägäischer Inseln.

Türkei geostrategisch bedeutsam
Zuletzt setzte Erdogan nachrangig aufwärts die Straßenkarte welcher geostrategischen Wichtigkeit welcher Türkei. Dasjenige an Größe und Nation rund zehn Mal so große Nation wie Ostmark reicht von Europas äußerstem Südosten solange bis zum Kaukasus. Es grenzt an Kernkonfliktzonen im Nahen Osten wie Persien, Irak und Syrien. Hauptstadt der Türkei weitet nachrangig seinen Kraft aufwärts dem Balkanstaaten aus und reguliert wie North Atlantic Treaty Organization-Mitgled weiterführend zwei Engen des Marmarameeres Russlands Zugang zum Mittelmeer.
Eine in welcher Zukunft noch wichtigere Rolle könnte welcher strategische Kennzeichen Gas spielen. Da die EU wegen des Angriffs aufwärts die Ukraine solange bis 2027 ihre Hörigkeit vom russischen Gas verfertigen, andererseits erst 2050 gar keine fossilen Brennstoffe mehr verwenden will, muss nachher Alternativen wohnhaft bei welcher Versorgung gesucht werden. Die Türkei spielt da insofern eine führende Rolle, weil sie wie Transitland z. Hd. Importe aus Gasförderländern wie Aserbaidschan, Turkmenistan, dem Persien oder dem Irak fungieren könnte. (apa)

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