„The School of Mountains and Water“ – Die Natur, das lebendige Wesen


„Selbst bin fasziniert von dieser Idee, die Natur nicht qua Sache zu verstehen, sondern qua lebendiges Wesen“, fasst die Performerin Amanda Piña im Gespräch mit dieser „Wiener Zeitung“ ihre Recherche und ihr aktuelles Projekt zusammen. Denn jene Sichtweise wird sie in ihrer dreitägigen Arbeit „The School of Mountains and Water“, dasjenige von 24. solange bis 26. sechster Monat des Jahres im Tanzquartier und im gebirgigen Umland von Wien stattfinden wird, ihrem Publikum näherbringen, um „ein Umdenken“ zu initialisieren. „In dieser Wissenschaft versteht man Berge qua Teil dieser Lebenslehre, Topografie, des Tourismus‘, oder man sieht sie qua natürliche Ressource, die Lebensräume schafft. Und ich frage mich, ob wir nicht umdenken zu tun sein in Bezug hinaus die Klimakrise und unseren Umgang mit natürlichen Ressourcen“, so Piña.

Wie etwa dasjenige Wasser: „Wien hat hervorragendes Wasser, handkehrum ebenso nicht unerschöpflich“, sagt die Künstlerin. Diesen Gedanken verarbeitet sie in dieser Performance „Mountains in Resistance“, die sich mit dieser Historie dieser Ersten Wiener Hochquellwasserleitung beschäftigt, und die historischen Kämpfe zu Gunsten von die Demokratisierung des Zugangs zu sauberem Trinkwasser mit aktuellen ökologischen Debatten verbindet. Dazu werden die Interessierten per Bustour mit anschließendem performativem Rennbahn und Workshop ins gebirgige Umland von Wien gebracht.

„The School of Mountains and Water“ von 24. solange bis 26. Juniim Tanzquartier und im gebirgigen Umland von Wien.Weitere Infos unter tqw.at.

Performative Verehrung des Wassers mithilfe ritueller Praktiken in „Mountains in Resistance“. – © Nadaproductions
Zeitgenössische Rituale
„Selbst arbeite zu Gunsten von die Performance in Kaiserbrunn und betrachte die Ressource Wasser von unterschiedlichen Perspektiven“, so Piña. Mithilfe eines Rituals werde dasjenige Wasser eine Ehre erhalten. „Denn wir nehmen es qua selbstverständlich hin, dass dieses qualitativ hochwertige Wasser trivial da ist. Wenn wir dieses Sonderrecht verlieren, dann werden wir es erst zu schätzen wissen. Und in sehr vielen Ländern ist es schon dieser Kasus, da muss man weder noch weit reisen. Indigene Weisheiten nach sich ziehen oft recht, wie ich durch meine Recherche herausgefunden habe“, sagt die mexikanisch-chilenisch-österreichische Choreografin und Tänzerin. Sie beschreibt ihre Performances qua zeitgenössische Rituale, in denen die ontologische Trennung zwischen Moderne und Tradition, Mensch und Tier, Natur und Kultur aufgehoben wird. Sozusagen „nicht dasjenige Theater in die Natur setzen, sondern dieser Natur zuhören und sie mitspielen lassen“, lautet ihre Losung.
Dies Projekt beinhaltet ebenso die „Mountain Talks“ (24. sechster Monat des Jahres), in denen Expertinnen und Experten mit unterschiedlichem wissenschaftlichen, künstlerischen, lokalen und indigenen Wissen in Bezug hinaus Berge und Wasser diskutieren: „A Meeting of different Waters“, danach ein Treffen diverser Gewässer sagt Piña lachend. Und dann gibt es noch ihre Installation „Divine Presence“, in dieser sie sich mit Textil- und Videoarbeiten damit befasst, „wie Berge zu Gunsten von die (Rhenium-)Produktion von Wasser qua Leben von Wichtigkeit sind“. „Meine große Inspiration liegt im indigenen Wissen, dass ich ebenso in jene Projekte einbringe“, nämlich, dass Wasser sakrosankt und empfindungsfähig ist, und durch rituelle Praktiken verehrt wird.

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