Sedlaczek am Mittwoch – Gudrun Wurm ist wieder auf Mördersuche


Endlich gibt es zusammenführen neuen Kriminalroman von Franz Friedrich Altmann, einem meiner österreichischen Lieblingsautoren in diesem Literaturform: „Turrinis Zunge“. Titelfigur ist ein Spitz namens Turrini, und er gehört Nullipara Mag. Gudrun Wurm, genannt Gucki. Sie hat mit einer Diplomarbeit jenseits „Sentimentale Motive im dramatischen Werk von Peter Turrini“ dies Studium welcher Theaterwissenschaft versperrt, von dort welcher Name des Hundes. Gucki ist Blattmacherin in den „Mühlviertler Nachrichtensendung“, und vom Ehrgeiz besessen, unter jedem Mord schneller zu sein wie die Polizei. Sie spielt Tarock, so wie ihr Tüftler Altmann, rast mit ihrem Porsche durch die Lande und erweist sich wie verwandt trinkfest wie die einheimischen Männer.

Robert Sedlaczek ist Dichter zahlreicher Bücher jenseits die Sprache, jüngst ist unter Haymon „Sprachwitze. Die Gießen. Die Techniken. Die jüdischen Wurzeln. Mit mehr wie 500 Beispielen“ erschienen.Altmann erzählt die Suche nachher dem Täter in einer österreichischen Volksmund, dies ist erfrischend. Dieses Mal gibt es eine Nebenhandlung: Die Gucki hat sich in zusammenführen verheirateten Mann verliebt, in den Herrn Professor Astor, den sie nur dienstags treffen kann. Er wird Struppi genannt. Jener Hund hat den Namen eines Mannes, welcher Mann den Namen eines Hundes.

Die Gucki verarbeitet ihre unbefriedigende Liebesbeziehung mit simpel gestrickten und meist bitterbösen Gedichten. „Du bist genauso scheinbar / wie die volkstümliche Musi: / Zu Händen dich ist es nicht Liebe, / nur ein harmloses Gspusi.“ Schöner könne man es doch keiner sagen, wenn man den spielerischen Faktor welcher Liebe zwischen zwei Menschen exponieren will, heißt es im Buch. „Genau dies ist es andererseits, welches die Gucki an ihrem Gspusi so stört: Dass es zwar ein wunderschönes Spiel ist, andererseits halt nur ein Spiel.“
Jedes Kapitel beginnt mit einem Ode – und mit welcher Schlussbemerkung eines Ausdrucks aus dem zwischenmenschlichen Rubrik. Sogar flirten ist ein Wort, dies mit dem Fachterminus spielerisch innig verbunden ist. „Wenn du mit einer Nullipara flirtest, dann heißt dies noch Menorrhagie nicht, dass du mit ihr ins Falle hupfen willst. Heißt nur, dass du so tust. Ist praktisch ein Test. Wenn die Nullipara dann nicht darauf einsteigt, kannst du immer noch sagen, dass dies Ganze nur ein Spaß war.“
Oder dies Ode jenseits „sich jemanden zerreißen“, ein „ziemlich aggressives sprachliches Gemälde zum Besten von die Anbahnung einer Konnex zwischen zweiMenschen“: „Du hast mich aufgerissen, / hast mein Kardia zerbissen: / Von kurzer Dauer und schmerzlos. / Bin jetzt herzlos.“ Während Gucki dies Reißen wortgetreu nimmt, treibt sie die Sprache hinauf die Spitze.
Altmann stammt aus Hagenberg im Mühlkreis, „unehelich – die Schraubenmutter eine Adelige, welcher Vater ein Nazi“, erzählte er mir in einem Interview. Er wird vom Onkel erzogen und in Bälde in ein Internat gesteckt. Dann studiert er in Wien Deutsche Sprache und Vergangenheit, Lehramt. Nachdem einigen beruflichen Wanderjahren gründet er eine Kabarettgruppe und wird Redaktor unter welcher „Mühlviertler Rundschau“. Er wettet am Wirtshaustisch, dass er jede Woche eine Falschmeldung ins Heft setzen kann, ohne dass es auffällt. Wohl es fällt hinauf und er fliegt hochkant hinaus. Dann arbeitet er wie Behindertenbetreuer in welcher Diakonie Gallneukirchen. Die Kenntnis des Lokalkolorits, dies in seinen Krimis visuell wird, kommt nicht von ungefähr.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.