Österreich – Pleitegeier schlägt wieder öfter zu


Zwei Jahre weit nach sich ziehen die staatlichen Corona-Hilfen hierzulande z. Hd. extrem niedrige Zahlen im Zusammenhang den Firmenpleiten gesorgt. Doch mit dem Flach werden dieser Hilfen kehrt jetzt graduell wieder Normalität an dieser Insolvenzfront ein. Unter dem Strich rechnet dieser Kreditschutzverband 1870 (KSV) z. Hd. heuer von dort mit etwa 5.000 Pleitefällen. Damit wäre erstmals seitdem dem Eruption dieser weltweite Seuche dasjenige Vorkrisenniveau erreicht.
Dass im ersten Semester mit hochgerechnet 2.308 Unternehmen gleich um 118 von Hundert mehr wie im gleichen Vorjahreszeitraum pleitegingen, begründet dieser KSV nur zu einem geringen Teil mit dieser Teuerungswelle, Lieferengpässen, dem Fachkräftemangel und – ganz allgemein – dem Krieg in dieser Ukraine. „In dieser Entwicklungsverlauf dieser vergangenen sechs Monate sehen wir vor allem die konsequente Fortsetzung einer Trendumkehr, die schon im Herbst 2021 begonnen hat, und in erster Linie uff die Beendigung dieser meisten staatlichen Corona-Hilfsmaßnahmen zurückzuführen ist“, erklärt Karl-Heinz Götze vom KSV.
„Ende unserer Sicht war es richtig, dasjenige flächendeckende Hilfsprogramm nachher dem Gießkannenprinzip zu verfertigen und stattdessen wieder uff volkswirtschaftlich saubere Prozesse zu setzen“, fügt dieser Insolvenzexperte hinzu. „So wird verhindert, dass Unternehmen gefördert werden, die aufgrund ihrer wirtschaftlichen Gesamtsituation gewissermaßen keinen Anspruch darauf nach sich ziehen – unabhängig vom Corona-Kriterium.“
Neben… Passiva merklich höher
Nachher Einschätzung des KSV war es „höchste Zeit“, die Hilfen zu verfertigen. In diesem Kontext führt dieser Gläubigerschutzverband an, dass die Quote dieser abgewiesenen Fälle in dieser ersten Jahreshälfte von rund 30 uff circa 40 von Hundert gestiegen sei. Demnach wies dasjenige Handelsgericht heuer bisher schon 938 Insolvenzen mangels Kostendeckung ab. „Ohne die ausufernden Unterstützungen hätten wenige dieser Unternehmen schon früher Insolvenz authentifizieren und mitunter noch saniert werden können“, gibt Götze zu bedenken. „Jetzt zu tun sein sie zur Gänze zusperren, wodurch ebenso Arbeitsplätze verlorengehen.“
Neben dieser sprunghaft gestiegenen Zahl dieser Pleitefälle nahmen im ersten Semester ebenso die geschätzten Passiva merklich zu – um 61 von Hundert uff 629 Mio. Euro, wie dieser KSV am Mittwoch mitteilte. Zudem kletterte die Zahl dieser Beschäftigten, deren Brötchengeber Insolvenz authentifizieren musste, uff rund 7.000 Personen und verdoppelte sich damit nahezu. Die Zahl dieser gläubiger Mensch fiel in den ersten sechs Monaten mit circa 13.800 Betroffenen um 62 von Hundert höher aus.

Nachher Branchen betrachtet verzeichneten dieser Handel, die Bauwirtschaft sowie dieser Tourismus und die Gaststättengewerbe mit zusammen weitestgehend 1.100 Insolvenzfällen konzis die Hälfte aller Firmenpleiten. Offensichtlich mehr Insolvenzfälle waren österreichweit – in allen neun Bundesländern – zu registrieren. Den mit Leerschritt größten Emporheben hatte laut KSV Vorarlberg mit plus 194 von Hundert (wobei dessen absolute Zahl an Unternehmensinsolvenzen sowohl im Vorjahr wie ebenso heuer die niedrigste im Westen war), gefolgt von Oberösterreich (plus 171 von Hundert) und Niederösterreich (plus 168 von Hundert). Die „geringsten“ Zunahmen verbuchten im ersten Semester die Steiermark (plus 79 von Hundert) und Wien (plus 87 von Hundert).
Auswirkungen dieser Inflation?
Pro den KSV vorerst noch nicht konkret einzuschätzen ist, welche Nachsteigen die rasant steigenden Preis, mit denen viele heimische Betriebe durch die massiven Teuerungen im Zusammenhang Leistungsabgabe und Rohstoffen ohne Rest durch zwei teilbar konfrontiert sind, uff dasjenige Insolvenzgeschehen nach sich ziehen werden. „Dass es zu Auswirkungen kommen wird, ist jedoch sehr wahrscheinlich“, so KSV-Mann Götze. „Dasjenige Liga hängt ebenso ein Stück weit von dieser heimischen Wirtschaftsleistung ab, die im zweiten Quartal 2022 zumindest besser wie erwartet ausfallen dürfte.“
Zu den Konkursen im Zusammenhang Privatpersonen gab dieser KSV am Mittwoch prestigeträchtig, dass es da von Jänner solange bis Finale sechster Monat des Jahres hochgerechnet ebenfalls ein kräftiges Plus von 33 von Hundert uff insgesamt 4.322 Fälle gab. Ende Sicht des KSV war die Teuerungswelle, die derzeit übrig die österreichischen Haushalte hereinschwappt, dessen ungeachtet noch kein Grund z. Hd. die vermehrten Privatkonkurse.
Dieser mittelfristige Nachwirkung dieser Inflation sei noch abzuwarten. Freilich „mit Blickrichtung Jahresende“ sei damit zu rechnen, dass ebenso im Zusammenhang den Schuldenregulierungsverfahren dasjenige Corona-Vorkrisenniveau wieder erreicht werde. Dasjenige wären dann 9.500 Verfahren, 182 pro Woche, so dieser KSV.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.