Lucas Cranach – Expressive Natur und Poesie


Brigitte Borchhardt-Birbaumer

Es ist zwar seitdem etwa 1900 in welcher Kunstgeschichte durch eine Schau in Elbflorenz lukulent geworden, dass Lucas Cranach d. Ä. (1472 – 1553) wenige Jahre in Wien verbracht hat, um zu Händen wichtige Mandant zu funktionieren, die jeder aus den Humanistenkreisen welcher hiesigen Universität stammten, die Quellenlage ist ungeachtet dürr. Nun rückt eine Zusammenspiel des Kunsthistorischen Museums mit welcher Sammlung Oskar Reinhart „Am Römerholz“ in Winterthur näher an solche wichtige Winkel vor welcher Zeit in Wittenberg qua sächsischer Hofkünstler und Spezi von Martin Luther heran. Die Schau hieß in welcher Schweiz sachlich „Cranachs Anfänge in Wien“, hier ist sie nun mit „Welcher wilde Cranach“ übertitelt – und sieht man sich die wenigstens sechs von neun bekannten Gemälden dieser Zeitspanne genauer an, ist solche Bezeichnung nicht falsch gewählt, denn welcher Künstler revolutionierte die Malerei hier von kurzer Dauer nachdem 1500 mit expressiven Akzenten.

Bewegte Figuren,emotionale Mimik
Die einzigen schriftlichen Hinweise hinaus Cranachs Wien-Wohnsitz liefert Christoph Scheurl, welcher Dekan welcher Universität Wittenberg, in einer Rückschau. Dieser studierte selbst in Bologna, welches die nahen Gutschriften italienischer und deutscher Humanisten beweist. Qua junger Mann dürfte Cranach in Nürnberg im Umfeld von Michael Wolgemut studiert nach sich ziehen, sich ungeachtet an dessen Schüler Albrecht Dürer orientiert nach sich ziehen. Von Letzterem und dessen 1498 publizierter Holzschnittserie welcher „Ende der Welt“ übernimmt er die voll innerer Kraft bewegten Figuren mit starker emotionaler Mimik und geballten Stoffwirbeln, solche finden sich nachrangig in den frühen religiösen Sujets wie welcher „Schottenkreuzigung“ und dem „Büßenden Hl. Hieronymus“, von dem prestigeträchtig ist, dass welcher Diplomat und Kaiserliche Rat Johannes Fuchsmagen Mandant in Wien war. Cranachs verrenkt leidende Schächer gibt es in Vorzeichnungen hinaus rötlichem Papier, welches eine fränkische Spezialität ist – denn im fränkischen Cronach wurde welcher Zeichner im Jahr 1472 geboren, sein Vater hieß Hans Zeichner und gab ihm Grafikunterricht.

Ausdrucksstarke Gesten: Cranachs „Welcher hl. Valentin empfiehlt zusammenführen Stifter“. Gemäldegalerie welcher Universität welcher bildenden Künste, Wien – © Gemäldegalerie welcher Universität welcher bildenden Künste, WienIn wichtigen Porträts um 1500 finden sich, dem gelehrten Umfeld im Gegenzug, antike Zitate von Apoll und den Musen solange bis zu medizinischem Wissen, welches die Herren gerne in ihren Studierstuben vor den Bildern diskutierend enträtselten. Dieserfalls sind nachrangig Verhaltensweisen welcher Tiere, Vögel und Hunde, poetisch geschildert, allgemein macht sich eine pantheistische Stimmung breit, die Menschen sitzen hinaus Rasenbänken vor Felsen mit Schlossbauten, Wald, Weiler und Blumen, ein besonderer Wechsel von Laub und dürren Ästen mit Moos ist typischerweise zu Händen Hintergründe welcher Porträts wie zuvor schon für Dürer, in Italien und den Niederlanden. Welcher Wald war angeregt von welcher „Germania“ des Tacitus. Conrad Celtis bekam 1493 in Nürnberg von Friedrich III. den Dichterlorbeer verliehen, er lockte Cranach wohl von dort nachdem Wien ins Umfeld welcher mit eigener Judikative agierenden Universität, weshalb er weder Bewohner werden noch welcher Malergilde beitreten musste. Cranach illustrierte zu Händen Verleger Johannes Winterburger religiöse und wissenschaftliche Bücher, und er porträtierte einzelne Gelehrte, ungeachtet vor allem Rektor Johannes Cuspinian in einem Eheschließungs-Doppelbildnis mit Anna Sturz 1502/03.

Elemente, Temperamente, versteckte Zitate
Die beiden Holztafeln dieses ehedem übereinander montierten Diptychons mit den Wappen welcher Familien hinaus welcher Rückseite durften ausnahmsweise aus Winterthur zu Händen die Zusammenspiel kommen und vertreten den sensationellen Mittelpunkt. Cuspinian, mit rotem Hut und Foliant, blickt nachdem oben, vielleicht hinaus den Parnass, ein Komet und eine Uhu, mit anderem Vogel in den Klauen, tauchen reichlich seinem Kopf hinaus, Apoll befindet sich in einer Szene sinister unter Bäumen, im Grafik seiner die noch kein Kind geboren hat Anna Sturz treffen ein zu Händen Cranach charakteristischer Hund hinaus zusammenführen Papagei, Reiher und andere Vögel, sie hält eine Nelke, im Hintergrund lodert ein Feuer.
Elemente und Temperamente, versteckte antike Zitate und vor allem ein neues Motivation an welcher Natur gibt es nachrangig in religiösen Bildern wie „Welcher hl. Valentin empfiehlt zusammenführen Stifter“ aus welcher Akademiegalerie. Welcher Bischof von Terni wird qua Wunderheiler welcher Epilepsie mit einem Kranken im Verschieben geschildert. Welcher Besteller könnte Valentin Kardinger gewesen sein, welcher zu Händen Kaiser Maximilian die Salinen verwaltete und wegen Korruption in Verdächtigung geriet.
Bücher und einzelne Holzschnitte runden dies Arbeitsfeld von Cranach in Wien mit jenen eigenwilligen expressiven Akzenten ab. Leider nach sich ziehen die deutschen Museen (Spreeathen und München) zwei Hauptwerke nicht geliehen, doch nachrangig verlorene Gemälde sind in Kopien vorhanden. Für jedes den wilden Stil um 1500 gab es den alten Hilfsbegriff „Donauschule“, Cranach, Wolf Huber, Albrecht Altdorfer galten qua Hauptvertreter. Mit mehr Wissen reichlich die einzelnen Gutschriften, dies soziale Umfeld und Netzwerk welcher Gelehrten gerät dieser graduell in den Hintergrund. Trotzdem bleibt, laut den Kuratoren Guido Messling (Wien) und Kerstin Richter (Winterthur), noch einiges reichlich die Wiener Zeit des bekannten Malers und Grafikers im Dunkeln.

AusstellungDer wilde Cranach.Die Anfänge in WienKunsthistorisches Museum,solange bis 16. zehnter Monat des Jahres

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