Lehrermangel – Der ganz normale Schulwahnsinn


Es ist starker Tobak, welcher den Parlamentariern vor zwei Wochen zugestellt wurde. Immer mehr Volksschuldirektoren würden kombinieren „pädagogischen Superbenzin-GAU zu Schulbeginn“ befürchten. Wegen des unregelmäßigen Kindergartenbesuchs während welcher Corona-Weltweite Seuche sei „eine immense Entwicklungsschere“ nebst Sechsjährigen, die im September neu in die Schulhaus kommen, festzustellen.

Es gebe „alarmierende Sprachstandserhebungen“ und verzweifelte Erziehungsberechtigte, die wegen psychischer Probleme ihrer Kinder keine notwendigen Beratungsgespräche, geschweige denn Therapieplätze, bekämen.Man mag es qua Charge gelassen hinnehmen, weil es mit Thomas Bulant welcher Chef des sozialdemokratischen Lehrervereins ist, welcher sich um Hilfe an die Nationalratsabgeordneten weltmännisch hat. Denn Bildungsminister Martin Polaschek (ÖVP) zeichne ein „geschöntes Grafik“ welcher Verhältnisse an den Schulen. In Wien nach sich ziehen die Grünen jene Woche mittels Vordruck im Gemeinderat Maßnahmen zur Attraktivierung des Lehrberufs verlangt, sind verbinden mit ÖVP und FPÖ gleichwohl an welcher rot-pinken Mehrheit abgeprallt.

„Nicht mehr da sind ziemlich überreizt“
Eine Woche vor Schulschluss in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland ratifizieren gleichwohl Betroffene die schwierige Position. „Wahnsinn“ ist ein Wort, dasjenige man nicht nur einmal von Volks- und Mittelschulpädagogen reichlich den Schulalltag hört. „Ob Kinder, Lehrer, Erziehungsberechtigte, es sind jeglicher ziemlich überreizt“, berichtet eine Wiener Volksschuldirektorin im Gespräch mit welcher „Wiener Zeitung“. Dazu komme mit den Mika-D-Test z. Hd. Kinder, die nicht genug Teutonisch können, „welcher nächste Wahnsinn“.
Es sind vor allem die bürokratischen Vorgaben, die Pädagogen wie Schulleiter weidlich nerven. Stundenpläne z. Hd. Herbst zu erstellen, gleicht einer Sisyphus-Zweck, weil noch ungeschützt ist, wie viele Lehrkräfte eine Schulhaus tatsächlich erhält: „Selbst baue ein Konstrukt, dasjenige eh hinten und vorne nicht stimmt.“Jener Ressortchef hat jene Woche die Schulleiter in einem Schreiben außerdem informiert, dass erst am 29. August, in Folge dessen eine Woche vor Schulbeginn in Ostösterreich, die Information übermittelt werde, wie es im Detail mit den Corona-Maßnahmen im neuen Schuljahr weitergehe.

Lehrermangel durch Pensionierungswelle
Wie viele andere Schulleiter ist die Volksschuldirektorin seit dieser Zeit Längerem hinaus welcher Suche nachher Lehrpersonal. Dieserfalls sei dasjenige „was auch immer vorhersehbar“ gewesen. Denn tausende Lehrkräfte umziehen in diesen Jahren in Ruhestand. Synchron dauert die Bildung welcher Volks- und Mittelschulpädagogen nachher dem neuen Dienstrecht länger.
In Wien kommt noch ein Sonderproblem dazu. Eine ganze Warteschlange von Pädagogen unterrichtet, nebensächlich wegen des hohen Anteils an Kindern, die nicht Teutonisch qua Muttersprache nach sich ziehen, möglichst in Niederösterreich und im Burgenland. Außerdem würden die Bildungsdirektionen dieser beiden Bundesländer Junglehrer mit einer Daueranstellung verleiten, erläutert die Volksschuldirektorin.

Nachteil nebst Bewerbungen z. Hd. Mittelschulen
Doris Pfingstner, Mittelschuldirektorin in Wien-Donaustadt, pflichtet nebst, wie schwierig es sei, qualifizierte neue Pädagogen zu finden: „Es gibt kombinieren Wettbewerb um die besten Lehrkräfte.“ Zu Händen Mittelschulen besteht in diesem Zusammenhang welcher Nachteil, dass die Stellenausschreibungen z. Hd. AHS und BHS zumindest in Wien im vierter Monat des Jahres erfolgt seien, jene z. Hd. die Mittelschulen erst Finale Mai.
In manchen Fächern ist die Not weit. So habe es an ihrer Schulhaus rund 60 Bewerbungen gegeben, seit dieser Zeit Jänner sei gleichwohl keine einzige Bewerbungsunterlage z. Hd. Mathematik eingelangt. Sie behilft sich nun damit, nebensächlich via Social Media zu werben und aus dem Pädagogenpool „Teach for Austria“ Nachwuchs zu holen.

Junglehrer wenden sich von Profession ab
Lehramtsstudent Severin Lampert kennt die Schwierigkeiten von welcher anderen Seite: „Uns fragen sie schon jeglicher, ob wir unterrichten.“ Dieserfalls habe man erst die Hälfte dasjenige Studiums absolviert. Jener gebürtige Feldkircher will nebensächlich nicht gleich Wien verlassen, sondern die ersten Jahre qua Lehrer bleiben.
Jener oberste Gewerkschaftsvertreter welcher Pflichtschullehrer in Wien, Thomas Krebs von den schwarzen Christgewerkschaftern, wird seit dieser Zeit Monaten nicht müde, hinzuweisen, dass dasjenige seit dieser Zeit März geltende flächendeckende Parkpickerl in Wien ab Beginn des neuen Schuljahres den Personalmangel verschärfen werde. So mancher Lehrer werde dann möglichst in Niederösterreich unterrichtet, wo im Regelfall ein Parkplatz nebst welcher Schulhaus existiert.
Eine offenbar nicht so geringe Menge an Junglehrern kehrt außerdem schon nachher wenigen Jahren den Schulen den Umstellen, weil sie mit Bezug auf welcher Herausforderungen kapitulieren und möglichst kombinieren anderen Job übernehmen. Die Volksschuldirektorin kann dasjenige gut wiederholen: „Wir verpulvern im Prinzip die Jungen.“ Wäre sie selbst noch jung, würde sie den Lehrerjob nicht mehr zeugen, sagt sie ohne Umschweife.

In Vorarlberg lockt die Schweiz mit mehr Gehalt
Dieserfalls hat Niederösterreichs Bildungsdirektion selbst noch mit Lücken wegen fehlender Lehrer z. Hd. dasjenige kommende Schuljahr zu ringen. Speziell an den Mittelschulen gibt es zu diesem Thema noch Drang an Lehrkräften.
Vorarlberg kämpft mit einem anderen Problem, dort lockt die benachbarte Schweiz Lehrer mit einem wesentlich höheren Gehalt. Seither Jahren herrscht ein Lehrermangel an den Pflichtschulen im Ländle. Von rund 250 ausgeschriebenen Stellen waren jene Woche noch zwölf Stellen z. Hd. Klassenlehrer an Volks- und Sonderschulen und 17 z. Hd. Fachlehrer an Mittelschulen und Polytechnischen Schulen unbesetzt. Denn Notlösung werden unter anderem schon pensionierte Lehrer wieder beschäftigt. 

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