Kulturelles Erbe – Schatzsucher in der Habsburgergasse


Stille. Nicht einmal dies Treiben vom nahen Graben ist zu vernehmen. Die Sonne strahlt durch die Fenster. Hinaus den Lesepults im Wohnhalle stapeln sich wenige Bücher und dicke Ordner. Laptops sind keine zu sehen. Hier in dieser Bibliothek dieser Barnabiten im Salvatorianerkloster in dieser Habsburgergasse in dieser Wiener City scheint die Zeit stillzustehen. Wer diesen Ort betritt, fühlt sich um mehrere Jahrhunderte zurückversetzt. Rund 6.500 Bücher entscheiden sich hier. Hinzu kommen noch mehrere Schriften. Denn stumme Zeitzeugen erzählen sie viel reichlich die Vergangenheit dieser religiöse Gemeinschaft dieser Barnabiten und Salvatorianer in Wien, die dies Leben dieser Stadt reichlich Jahrhunderte prägten.

Archive und Bibliotheken werden von Experten fernerhin gerne wie dies geistige Nachlassempfänger eines Landes bezeichnet. Mehr wie 1300 öffentliche Bibliotheken gibt es in Ostmark. „Selbige sind wichtige Orte dieser Zusammenkunft, des kollaborativen Lernens und dieser Kulturvermittlung“, sagt Maria Seissl, Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare (VÖB). „Sie werden schmerzlich vermisst, wenn sie nicht zugänglich sind, wie wir in den diversen Lockdowns dieser Corona-Weltweite Seuche firm mussten.“

In Wien gibt es derzeit 80 Bibliotheken, davon 49 öffentliche und 31 Sonderbibliotheken, die sich zum Denkweise in Instituten, Firmen und Gefängnissen entscheiden. Klosterbibliotheken wie die Barnabitenbibliothek und andere wissenschaftliche Bibliotheken zählen dem österreichischen Büchereiverband zufolge nicht dazu, da sie Aufgaben in dieser Wartung des kulturellen Erbes und in dieser Wissenschaft, Wissenschaft sowie Lehre übernehmen.

Bibliothekarin Seissl spricht von „Gedächtnisinstitutionen“. – © ErbenDie Mindeststandards von Bibliotheken orientieren sich an folgenden Hauptaufgaben: dem gezielten Vereinen, dem Nutzbar machen, Katalogisieren und Dokumentieren sowie dem in dieser Regel kostenlosen Zugänglichmachen von Schriftwerk, Datenmaterial und Informationen. Zu Gunsten von Maria Seissl sind sie zudem „Gedächtnisinstitutionen“ und spielen im Kontext dieser Wartung von Kulturgut eine wichtige Rolle. Vor allem in den barocken Klosterbibliotheken schlummern unschätzbare Werte, so die Bibliothekarin im Gespräch.

Ein barockes Kleinod
„Kommen Sie. Selbst zeige Ihnen unsrige Schätze“, strahlt Peter van Meijl, Ordenshistoriker und Provinzarchivar dieser Salvatorianer, dieser die Bibliothek dieser Barnabiten seitdem vielen Jahren betreut. Gelegen reichlich dem Sommerrefektorium, beeindruckt sie durch ihre hochbarocke Malerei. Ihre Saaldecke ist in drei Mittelfelder gegliedert und stellt die Apotheosen dieser heiligen Alexander Sauli, Paulus und Franz Xaver dar. In den Fensternischen sind Allegorien dieser Wissenschaft und dieser Künste zu sehen. Bücherschränke aus dieser Mittelpunkt des 18. Jahrhunderts stillstehen an den Wänden. Fertiggestellt wurde dieser barocke Haftort mit einem Hauptanteil des heutigen Kollegs im Jahr 1710.

Winkelzug aus dieser Stadt
Im Jahr 1923 mussten dieser Barnabitenorden Stadt und Nationalstaat verlassen, da er hohe Verdanken hatte. Dasjenige Barnabitenkloster in dieser Habsburgergasse, in dieser Barnabitengasse in Mariahilf sowie weitere Niederlassungen in Wien und Niederösterreich wurden von dieser Ordensgemeinschaft dieser Salvatorianer übernommen. „Im Päckchen enthalten war fernerhin die Bibliothek enthalten“, erzählt dieser Pater, dieser von 2002 solange bis 2016 Pfarrer von St. Michael war. Jedoch mussten von den Barnabiten wenige Bestände wie Handschriften dieser Bibliothek verkauft – so fernerhin an eine Bibliothek in London, wo sie sich nun entscheiden. Dieser wertvollste Teil – darunter Inkunabeln und grafische Werke – soll Graf Oswald von Seilern erworben nach sich ziehen. „Doch nicht die Gesamtheit ging in vergangener Zeit verloren“, räumt Peter van Meijl ein. Dasjenige Meiste blieb in dieser Habsburgergasse.
„Unsrige Bibliothek ist irgendetwas für jedes dies Sehorgan“, findet Peter van Meijl, dieser ursprünglich aus den Niederlanden stammt und seitdem Jahrzehnten in Wien lebt. Es gebe zwar Kataloge, dagegen die Nummern hinaus den Büchern stimmen nicht mit dieser Inventarisierung dieser Bibliothek überein. Noch solange bis vor 40 Jahren lagen viele Bücher zerstreut im Raum oder unter des Saals. Niemand interessierte sich hierfür. Erst van Meijls Vorgänger ordnete und strukturierte die Bestände, damit dieser Ort wieder zu einer „Schaubibliothek“ wird, welches heißt, dass sie nur besichtigt, jedoch nichts entliehen werden kann. Trotzdem sei dies Motivation weit. Oft seien es kleine Gruppen, die er durch dies Kloster und die Bibliothek führe und ihnen die Schönheiten versucht näherzubringen.
„Selbst zeige den Besuchern dagegen nicht nur den Raum und die Lage, sondern fernerhin die Leichenreden aus dem 19. Jahrhundert“, erzählt Ordensmann van Meijl. Vorsichtig nimmt er ein Buch aus einem Schrank, dessen Land sich schon leichtgewichtig nachher unten wölbt. Ob es sich in diesem Fall um eines aus dieser Zeit dieser Barnabiten oder Salvatorianer handelt, könne er nicht sagen, zuvor er es nicht durchgeblättert hat. „Dasjenige sind gedruckte Predigthefte von den Barnabiten“, ruft dieser 75-Jährige begeistert. Derbei handelt es sich um Predigten, die aus dem Leben des Verstorbenen, dieser in dieser Öffentlichkeit eine bestimmte kirchliche oder politische Unterprogramm in dieser Stadt oder Region bekleideten, erzählen. „Die Schubladen sind voll damit“, fügt er hinzu und legt dies Predigtheft wieder rein. Wie viele sich darin insgesamt entscheiden, könne er nicht sagen. Wissenschaftlich erforscht wurden sie bisher noch nie. Nachrangig ist unbekannt, ob zu jeder Begräbnis in dieser Gruft fernerhin eine Leichenrede gehalten wurde.

Gut versteckt
Doch nicht nur in den Schubladen – fernerhin hinter dieser ersten Buchreihe in den Regalen finden sich Besonderheiten: Dort wurden zuletzt etwa Nachlässe von Salvatorianern gefunden. „Es war ein gutes Versteck, um sie so vor Zugriffen zu verewigen“, erklärt Karin Mayer, Leiterin des Bereichs Kultur und Dokumentation dieser Ordensgemeinschaften Ostmark. Zu Gunsten von sie ist die „gewachsene Bibliothek“ im Kloster irgendetwas Großartiges. Einzigartig sei es, dass eine Ordensgemeinschaft die Bestände einer früheren pflegt, die es in Ostmark nicht mehr gibt. So bleibe dieses Gedächtnis erhalten.
Hinwieder nicht nur in dieser rund 180 Quadratmeter großen Bibliothek entdecke er so manche Schätze aus dieser Vergangenheit – fernerhin im Depositorium, einem Abstellraum, dieser sich darüber befindet. „Selbst versuche, die Bibliothek zu verstehen und zu firm, welche Bestände barnabitischen und welche salvatorianischen Ursprungs sind.“

Stempel dieser Vergangenheit
Feuchtigkeit oder Bücherwürmer zeugen ihnen dagegen nicht zu schaffen, freut sich Bibliothekar van Meijl. Doch wie kann er die unterschiedlichen Bestände voneinander unterschieden, wollen wir von ihm wissen? „Dasjenige ist per deren Entstehungszeit möglich“, erklärt er und zeigt hinaus kombinieren Stempel, dieser sich in jedem Predigtheft befindet.
Kirchenglocken sind zu vernehmen. Die Sonnenstrahlen ziehen sich aus dieser Bibliothek zurück. Jede Woche verbringt Peter van Meijl viele Zahlungsfrist aufschieben in dieser alten Bibliothek. Hinaus die Uhr schaue er in diesem Fall kaum. Stolz sei er hinaus die „Schatzkammer“, in dieser er immer wieder hinaus Besonderheiten stoße. „Meine Problem ist es, dass hier die Gesamtheit so bleibt und fachgerecht verwaltet, damit ja nichts verfällt“, sagt dieser Pater letzten Endes und wirft noch kombinieren Blick in den Wohnhalle, zuvor er die weiblicher Mensch Holztüre dazu wieder versperrt. „Vor allem, um die Bibliothek und die Bestände für jedes die Nachwelt zu erhalten.“
Die Barnabiten-Bibliothek im Michaelskloster ist privat und publik nicht zugänglich. Nur im Rahmen von Führungen kann sie besichtigt werden. Anmeldungen sind im Pfarrbüro von St. Michael möglich. Mehr unter www.michaelerkirche.at.

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