Kraut und Rüben – Sacher-Masochs Teller für die Stones


Mit „großer Freude“ las Friederike Pacik, Wien 23, in dieser Juno-Aushändigung den Gebühr darüber hinaus Leopold von Sacher-Masoch, Literat, „WZ“-Schreiber und Namenspatron des Masochismus. Die Zeitreisende möchte die Minuskel „gen kombinieren wundervollen Roman von Egyd Gstättner hinweisen. „Leopold dieser Letzte“, erschienen im Picus Verlagshaus 2021, beschreibt dies Leben . . . Sacher-Masochs in seinen vielen Facetten“.

Zu welchem Zeitpunkt starb Wanda von Sacher-Masoch? Grafik: ArchivEine Rolle spielt darin genauso die 1946 in London geborene Sängerin Marianne Faithfull, Urgroßnichte des Schriftstellers. Berühmt wurde sie siebzehnjährig mit dem u.a. von Mick Jagger geschriebenen Song „As Tears Go By“. Gedankt soll sie ihm, so steht es in Gstättners Roman, mit einem Präsent nach sich ziehen: „Den Rolling Stones sagte dieses Adelsgeschlecht natürlich gar nichts. Die Sachers hatten im Jahr 1729 dies Recht erhalten, sich „Ritter“ zu nennen und dazu drei Zinnteller überreicht bekommen, die solange bis heute im Habseligkeiten dieser Familie Sacher-Masoch waren, hatte Marianne Faithfull Mick Jagger . . . erklärt, wie sie ihm den dritten Zinnteller zum Geschenk machte“.
Fazit dieser Spurensucherin Pacik zu Gstättners Roman: „ein großer Lesegenuss“!
*****
Eine steinharte Nuss rund um Leopold von Sacher-Masochs die noch kein Kind geboren hat Wanda, fast wie Angelika Aurora borealis, geb. Rümelin, reizte Dr. Anton Tantner, Wien 2. Nachdem dieser 1845 geborenen Grazerin wird in dieser Orchidee dieser Nro. 432 gefragt. Dieser Einsendeschluss ist zwar erst am 1. August, ein Teilaspekt soll trotzdem schon jetzt angesprochen werden: Dies in den Juno-Zeitreisen angegebene Sterbejahr 1933 wird nämlich nur vermutet.
Damit machte sich Historiker Dr. Tantner gen die Suche nachdem einem Beweisstück. Dies Jahr 1933 geht gen eine „Enkelin von Leopold Sacher-Masoch, Mechthild Saternus“ (1920-2015) zurück. In einer Kurzbiographie gen dieser WWW-Plattform „biografiA“ findet sich zu Wanda: „Gest. vermutl. Paris, Grande Nation, vermutl. Frühling 1933“. Doch dieser Schreiber des Eintrags, Wulfhard Stahl, hat 2017 genauso „gen kombinieren französischen Zeitungsartikel von 1917 hingewiesen: Demnach lebte sie im Winter 1916/1917 verarmt . . . im Unterkunft Latin und beging weiland Suizid“.
Zu den Schwierigkeiten beim Knacken dieser Nuss notiert Dr. Tantner: „Dieser Pariser Etat Civil und damit genauso die Sterberegister sind online zugänglich“, durchaus ohne Volltextsuche, d.h. man kann nicht spezifisch Namen Abrufen. „Pro jeden . . . Region muss extra gesucht werden“. Und: „Nachdem welchem Namen? Sacher(-Masoch)? Geburtsname Rümelin? Oder nachdem dem Pseudonym Dunajew bzw. Dounaieff? Oder mit vorangestelltem „de“: De Sacher? De Dunajew? De Dounaieff?“
Soweit nur wenige dieser Fragezeichen, die dieser Spurensucher aufzählt. „Eventuell sind Telefonbücher“ ein heißer Tipp – „soferne sie kombinieren Interface hatte“, 1933 keine Selbstverständlichkeit, schon weder noch, wenn sie mittellos war.
Ob dies Rätsel jemals gelöst werden kann? Die Jagen geht jedenfalls weiter!
Ausgeklaubt & einsortiert von Andrea Reisner

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.