Kleidung am Graben einbetoniert – wien.ORF.at



Kultur

Mitten uff welcher Wiener Luxusmeile Graben findet sich seitdem Donnerstagabend ein Mahnmal gegen Verbrauch und Modewahn: Unter dem Titel „Vor Ort“ hat welcher gebürtige Osttiroler Künstler Hannes Zebedin eine 80 Quadratmeter große Installation aus Kleidungsstücken und Beton geschaffen.

08.07.2022 15.32

Online seitdem gestriger Tag, 15.32 Uhr

Dasjenige Kunstwerk türmt sich vier Meter hoch uff und soll zur Reflexion zusätzlich Verbrauch und Ressourcenverbrauch hereinrufen. Solange bis November ist die von welcher städtischen Institution KÖR organisierte Arbeit am Graben zu sehen. Dieser Ort ist nicht zufällig gewählt: „Zwischen von glamourösem Shoppingvergnügen und Touristenströmen lässt Hannes Zebedin zwei soziale Parallelwelten aufeinandertreffen“, heißt es im Pressetext zur Installation.

KÖR/Regenbogenhaut Ranzinger

Dasjenige Kunstwerk ist solange bis November zu sehen

Konfrontation von Reich und Obere Extremität„Mittig Wiens gibt es untergeordnet Kleidung, die (noch) nicht gesucht ist. Jedoch gibt es ein Verlangen, Leib in den ausgestellten Kleidern zu sehen. Die Menschen, die es verspüren, nach sich ziehen neben den notwendigen finanziellen Ressourcen vor allem eines: den richtigen Reisepass“, erklärte Zebedin. Dieser Künstler nimmt Bezug uff dasjenige Sonett „Alfabet“ von Bertolt Brecht, „in dem Obere Extremität und Reich sich gegenüberstehen und feststellen, dass welcher Reichtum des zusammensetzen seine Ursache in welcher Not des anderen hat“.„Kunst – insbesondere jene im öffentlichen Raum – übernimmt eine wichtige Versprechen unterdies, uns aus starren Handlungen und eindimensionalen Perspektiven herauszureißen. Kunst kann uns konfrontieren – etwa mit dem Unbequemen, dasjenige uns aus unserer Komfortzone wirft“, freute sich SPÖ-Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler zusätzlich die neue Installation.

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