Hochschulen – Universitäten fehlt eine halbe Milliarde Euro


Den Universitäten fehlt in den kommenden beiden Jahren aufgrund jener hohen Inflation rund eine halbe tausend Millionen Euro. „Die Kostensteigerungen sind so massiv, dass wir mit alleinigem Nichtnachbesetzen von Stellen nicht auskommen werden“, sagte die Präsidentin jener Universitätenkonferenz, Sabine Seidler, am Donnerstagabend vor Journalisten. Dasjenige gelte jedenfalls zu Gunsten von ihre eigene Hochschule, die Technische Universität (TU) Wien, den meisten anderen gehe es gleichwohl ebenso so.

Die Universitäten nach sich ziehen zwar zu Gunsten von die Jahre 2022 solange bis 2024 eine Budgeterhöhung von rund 1,3 Mrd. Euro bekommen. „Trotzdem dasjenige Etat ist im Herbst 2020 definiert worden, man ist derbei vom langjährigen Mittel jener Inflation von rund zwei von Hundert ausgegangen“, erklärte Seidler. Die jetzige Teuerung sei von niemandem vorhersehbar gewesen. „Unser Vorteil jener dreijährigen Budgets ist in dieser Situation zum Nachteil geworden.“
„Wir nach sich ziehen jetzt mit unseren Budgets zu funktionieren begonnen und stellen nachher einem halben Jahr verspannt: Dasjenige wird sich nicht Essen gehen“, so Seidler. In jener vorigen Leistungsvereinbarungsperiode sei viel Personal aufgebaut worden. Mit dem neuen Etat sei man sich dann sicher gewesen: „Wir werden zwar nicht weiterwachsen, gleichwohl uns gut konsolidieren können.“ Davon sei man nun weit fern.

Exzellenzinitiative nicht finanziert
Ohne zusätzliches Geld würden zunächst befristete Doktoranden-und Postdoc-Stellen nicht nachbesetzt, meinte Seidler. Nebensächlich die Eigenanteile im Zusammenhang jener Exzellenzinitiative würden nicht finanziert werden können – mit jener Folge, dass wohl viele zuletzt angeworbene Top-Lebendigkeit wieder in Betracht kommen würden. „Wenn wir eröffnen, jetzt wieder rückzubauen, wird es nachher um vieles teurer, dasjenige wieder aufzubauen wie wenn wir jetzt den Status Quo erhalten.“
Bildungsminister Martin Polaschek signalisierte Verständnis zu Gunsten von die Forderungen. „Dass es Handlungsbedarf gibt, ist mir sehr wohl klar“, sagte Polaschek zur „Austria Verdichter Büro eines Agenten“. Man sei von dort ebenso in engem Wortwechsel mit den Universitäten – solche hätten erste grobe Berechnungen obig ihren Mehrbedarf durch die Teuerung vorgelegt. „Wir sind ohne Rest durch zwei teilbar derbei, solche Berechnungen genauer zu zeugen, es fehlen noch wenige Feinheiten.“ Eine generelle einheitliche Budgeterhöhung zu Gunsten von jeder Unis werde gleichwohl keinen Sinn zeugen, meinte Polaschek. „Jener Verlangen ist je nachher Uni unterschiedlich hoch. Manche nach sich ziehen höhere Energiekosten, andere geringere.“
Die Corona-Situation im Herbst sah Seidler wie sehr unvorhersehbar an. „meine Wenigkeit gehe zu Gunsten von dasjenige Wintersemester gleichwohl davon aus, dass wir zusammenführen Präsenzbetrieb mit Maske nach sich ziehen werden.“ Dasjenige Lehrangebot werde weiter eine Mischung aus Online- und Vor-Ort-Angeboten sein – womit die Onlineformate diesmal „nicht jener Not gehorchend, sondern strategisch eingesetzt“ würden.

IDSA wie „unipolitischer Bauchfleck“
Z. Hd. dasjenige geplante Institute of Digital Sciences Austria (IDSA) sieht Seidler weiter schwarz. „Wenn dort nicht langsam wirklich irgendetwas inhaltlich passiert, in Bewegung setzen wir uns gen zusammenführen unipolitischen Bauchfleck zu.“
Insgesamt ortete Seidler drei Zielkonflikte: Einerseits sei dasjenige IDSA wie relativ kleine Uni geplant, die gleichwohl taktgesteuert ein breites Angebot herunternehmen und eine gewisse Strahlkraft nach sich ziehen solle. Wiederum würden interdisziplinäre Studien geplant – vollkommen unklar sei gleichwohl die Anschlussfähigkeit. „Wie kann ich interdisziplinäre Studien nach sich ziehen, wenn ich keine Disziplinen habe?“ Schließlich hätten sich sämtliche Betrachtungsweisen bisher gen den Standort Oberösterreich borniert – weder noch untersucht worden sei gleichwohl, welches die gleiche Kapitalaufwand in die Uni Linz zu Gunsten von zusammenführen Impact gehabt hätte. Die Industrie wünsche sich ja primär Absolventen in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technologie – taktgesteuert sehe man, wie schwierig Technologie- und Informatik-Studienplätze an jener Uni Linz zu erobern seien.
Gegensteuern könnte man, während man regionale wissenschaftliche Partner in die Konzepte einbinde, meinte Seidler. In der Tat gebe es infolge des geplanten Starts 2023/24 „immensen Zeitdruck“. Wahrscheinlich würde dies nur halten, wenn man sich zu Gunsten von den Beginn komplette Gruppen aus jener Uni Linz „ausleihe“. „Dann stellt sich gleichwohl die Frage, warum macht man es nicht gleich dort.“ (apa)

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