Fukushima – Aus der Atomruine in den Ozean


Noch elf Jahre nachher dem Superbenzin-GAU muss die Atomruine Fukushima Daiichi mit Wasser gekühlt werden. Doch welcher Spielfeld zur Sedimentbildung welcher verstrahlten Suppe wird kurz. Ab dem Frühling soll insoweit gefiltertes und hoch verdünntes Kühlwasser in den Pazifik abgelassen werden, wie die japanische Regierung nun entschlossen hat. Die Nervosität darüber ist weitläufig. Welches dasjenige nicht nur z. Hd. den Ozean bedeutet und welche Wege die Radionukleide möglich sein, skizziert Gerhard Herndl, Gewässerökologe von welcher Universität Wien, im Gespräch mit welcher „Wiener Zeitung“.

Am 11. März 2011 war es in Folge eines Seebebens und eines darauffolgenden Tsunamis zur Zerstörung welcher Reaktoren des Kernkraftwerks gekommen. Seither plumpsen Tag für Tag rund 140 Tonnen an verstrahltem Wasser an. Dieses wird gefiltert in hunderten Tanks gelagert. Doch laut dem Betreiberkonzern Tepco geht welcher Spielfeld z. Hd. die Gefäß im Herbst dieses Jahres aus. Somit hat die japanische Regierung beschlossen, dass mehr denn 1,25 Mio. Kubikmeter des Wassers in den Pazifik geleitet werden. Dasjenige verstrahlte Wasser soll gut verknüpfen rund ein Kilometer langen Tunnel in den Ozean „verklappt“ werden.
Unter Verklappung versteht man die Entsorgung von Abfällen in Gewässern. Zurückzuführen ist welcher Fachterminus uff dasjenige Öffnen einer Schnauze. In welcher Regel handelt es sich um flüssige Abfälle oder um Schwerölrückstände, die für einer Schiffs- oder Tankreinigung uff dem Ozean entsorgt werden.
Im Fallgrube von Fukushima sind es Einzelteile wie Tritium, im Kontrast dazu vermutlich gleichwohl Cäsium und Strontium, die ins See gelangen könnten, wie Gerhard Herndl erklärt. Denn welches sich tatsächlich im Kühlwasser an Radionukleiden tummelt, kann erst untersucht werden, wenn die Körperflüssigkeit die Tanks verlässt. Hinaus jeden Kasus werden sie nicht an Ort und Stelle verweilen, sondern mit welcher Verklappung uff eine sehr stark Route geleitet.

Dieser Kuroshio-Strom
Denn welcher Kuroshio-Strom – eine Oberflächen-Meeresströmung im westlichen Pazifik – wird die Radionukleide videografieren und kann sie schließlich solange bis an die kalifornische Küstengebiet transportieren, womit welcher größte Teil wohl etwa in welcher Mittelpunkt des Pazifiks landen werde, skizziert welcher Wissenschafter. Im Detail läuft dies folgenderweise ab: „Die in den Ozean geleiteten Radionukleide heften sich an Partikel wie Plankton, werden mit welcher Strömung verdriftet und sinken uff ihrem Weg durch dasjenige See langsam zu Land.“ Dort werden sie etwa von filtrierenden Organismen wie Schwämmen aufgenommen und teilweise in den Land eingelagert. Verschiedene kleinste Meeresbewohner wie etwa Würmer laben sich am Meeresboden. Dasjenige ist welcher Beginn des Weges ins Nahrungsnetz.

Tritium, Cäsium, Strontium
Würmer werden von Fischen vertilgt, kleine Fische von großen Fischen und immer so weiter. Damit kommt es zu einer weiterführenden Bioakkumulation von Schadstoffen – daher einer Bereicherung welcher Stoffe in verschiedensten Organismen.
Tritium stelle unterdies eine im Vergleich zu anderen Radionukleiden geringere Gefahr dar, da es mit einer Halbwertszeit von ungefähr 27 Jahren „eine sehr schwache Strahlung“ ist. Dieser Substanz werde vielfach gleichwohl in welcher Medizin und in welcher Wissenschaft verwendet, erklärt Herndl. Nippon argumentiert, dass Tritium in weniger Menge z. Hd. den Menschen unschädlich sei. Von dort fällt es im Vergleich zu Cäsium und Strontium im Prinzip so gut wie weniger ins Hantel.
Da schon beim Unfall in Fukushima gleichwohl massiv Cäsium freigesetzt wurde, sei davon auszugehen, dass gleichwohl dieser Substanz im Kühlwasser enthalten ist. Er hat in bestimmten Gießen eine Halbwertszeit von mehreren Tausend Jahren. Die Halbwertszeit gibt übrigens an, nachher welcher Zeitspanne sich die Zahl welcher radioaktiven Ausgangskerne halbiert hat.
Zusammen mit welcher Ablassung des Kühlwassers sollte uff jeden Kasus ein Monitoring durch internationale Experten wie welcher Internationalen Kernkraft-Organisation (IAEA) erfolgen, betont welcher Forscher. Verdongeln solchen Schrittgeschwindigkeit hat dasjenige japanische Außenministerium zuletzt gleichwohl schon angekündigt. So soll ein IAEA-Team Mittelpunkt Februar nachher Nippon kommen und die Sicherheit des gefilterten Kühlwassers untersuchen, um es schließlich, wie es heißt, solange bis unter die Richtwerte hochverdünnt loszuwerden.

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