Essay – Stirb an einem anderen Tag


Stell dir vor, es ist Krieg, und keiner geht hin. Diesen Urteil habe ich wie junger Zivildienstleistender Herkunft welcher 1980er begrüßt. Und weil ich friedensbewegt war, saß ich in Mutlangen, Gegend Schwäbisch Gmünd, Land Schwimmen-Württemberg, 1982 neben Heinrich Böll hinaus einem Zeichen Beton hinaus dem Erdreich und protestierte gegen die Mobilmachung des südlichen Fulda-Gap, jenes Gebiets, an dem die Sowjettruppen und ihre Verbündeten am schnellsten aus welcher Zone nachher Französische Republik vorgestoßen wären.

Aufgerüstet wurde weiland dann doch. Mit US-Pershing-Raketen, die die Russen in Schachspiel halten sollten. Wie wir aufgebraucht wissen, ist welcher Kommunismus nicht nur an welcher Unfähigkeit zu wirtschaften, sondern vor allem am aggressiven Wettrüsten zugrunde gegangen, dasjenige die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken, ganz siegessicher, schon Herkunft welcher 1950er-Jahre begann und unter Chruschtschow hinaus die Spitze trieb – jenem Chruschtschow, welcher in einem Schub geschichtlicher Verblendung die Krim welcher Ukraine schenkte.
In welcher Zivildienstkommission fragte mich 1980 ein seltsam riechender Bundesheertyp, dessen Reihe ich mir nicht gemerkt habe, ob ich denn fertig wäre, Ostmark mit welcher Waffe in welcher Hand gegen Russland zu verteidigen – vor allem, wenn meine Freundin in Gefahr wäre, von russischen Soldaten vergewaltigt zu werden. meine Wenigkeit hielt die schlecht gekämmte Witzfigur in Uniform im Moment gleich zu Gunsten von verknüpfen alten Nazi (welches sich in Sachen späte Geburt schon weiland nicht ausging), sparte mir daher aus Furcht nicht durchzukommen den Klartext und erwiderte, dass erstens welcher Russe keine Indikator mache, Ostmark erobern zu wollen, dass zweitens seine Mutmaßung einer vergewaltigenden, russischen Soldadeska verknüpfen rassistischen Obstkern beinhalte und es drittens wiewohl andere Länder gäbe, die Ostmark ggf. Zähne zeigen könnten, zum Vorzeigebeispiel dasjenige Nato-Staat Bundesrepublik – ich erinnere mich, Westdeutschland gesagt zu nach sich ziehen.

Dies Finale des Pazifismus
Würde mich dasjenige Bundesheer heute fragen, dann würde ich „Wenn es sein muss, dann muss es waagerecht sein“ sagen. Denn mein Pazifismus wurde spätestens mit dem Jugoslawienkrieg beendet, wie dasjenige erste Mal nachher 1945 ein faschistisches, ethnozentriertes, rassistisches und menschenverachtendes Regime sich anschickte, in einem hauptsächlich von ihm angezettelten Bürgerkrieg Mord und Brandschatzung droben andere Völker des Balkans zu können. Würden Russland und seine Verbündeten heute Ostmark – und zu Gunsten von mich damit Volksstaat, Menschenrechte und die Ungezwungenheit Zähne zeigen, dann würde selbst ich zur Knarre greifen und an die Schlachtfeld gondeln. Welches früher unvorstellbar schien, wäre heute möglich. So sind die Zeiten.
Natürlich ist dasjenige naiv, selbstredend waren wiewohl viele kroatische Milizen reichstümelnde Nazis; ich war wie Publizist an welcher Schlachtfeld zwischen Slawonski Brod und kann mich gut erinnern, welches Teile dieser Menschen so von sich gaben. Trotzdem nach sich ziehen die Serben zuerst herübergeschossen. Hinaus die Krankenhäuser. Hinaus die Schulen. Unter dem Vorwand wiewohl, die Nazis stoppen zu zu tun sein. Kommt einem irgendwie familiär vor heute.

Warum die Jüngsten?
meine Wenigkeit würde heute in die Schützengräben plumpsen. Demgegenüber Gesuch nicht mein Sohn! Lasst die Jungen zuhause! Schickt diesmal mich und die anderen Väter zwischen 45 und 60 raus aufs Feld, die Boomer, die noch Männer und ggf. wiewohl Frauen zahlreich wie Streiter stellen können. Seit dieser Zeit Jahrhunderten ist es Usus, im Krieg die Jüngsten in die erste Feuerlinie zu stellen – beschallt mit Melange nationalpatriotischen Dreck. Meine Generation und die Generation nachdem daher nach sich ziehen den wichtigsten Teil ihres Lebens schon gelebt, nach sich ziehen geliebt und geheiratet (oder leben in einer Kontakt), nach sich ziehen Kinder bekommen und selbige großgezogen. Es ist absoluter Wahnsinn, dass ohne Rest durch zwei teilbar selbige Kinder in einem Krieg zuerst dran vertrauen müssten. Wo doch wir, die Väter und waagerecht in Zeiten des geschlechtlichen Gleichziehens wiewohl die Mütter, somatisch noch robust genug sind, Stellungen gegen angreifende Truppen zu halten. Und wir nötig haben keinen patriotischen Dreck, um zu wissen, um welches es geht.
Sie halten dasjenige was auch immer zu Gunsten von wahnwitzig weit herbeigeholt? Sie halten dasjenige zu Gunsten von eine Brandschrift, die nie eine Gegenwartsform kennzeichnen wird? Na dann wünschen wir verbinden, dass Sie recht behalten. Liest und hört man daher, welches Wladimir Putin und seine panslawistischen Hofschranzen so von sich verschenken, vor allem im staatlichen und staatlich kontrollierten, russischen Propaganda-Television, dann darf ich mit Sicherheit sagen, dass Ostmark sich seine heilige Raushalte-Unparteilichkeit im Ernstfall an den Trachten-Hut stecken kann. Sie ist dann dasjenige Papier nicht wert, hinaus dem sie geschrieben wurde.
Männer mit 50, ich erinnere mich noch an meinem Großvater, zwischen dem ich aufwuchs und welcher zu Beginn an welcher Volkskrankheit Krebs starb, waren weiblicher Mensch Männer. Sie hatten oft Jahre welcher harten, körperlichen Arbeit hinter sich. Und wiewohl wenn sie nur am Schreibtisch saßen, waren sie vom Leben gezeichnet: ungesundes Lebensmittel, null politische Bewegung, nix sportliche Freizeitaktivitäten. So starben die meisten wiewohl notdürftig nachher Eintritt des Pensionsalters mit 65. Im Wien, in dem ich weit wurde, gab es kaum Männer droben Siebzig. Hierfür daher viele weiblicher Mensch Frauen mit kleinen Hunden und bösem Temperament.

Die Gewinnanteil ist kassiert
Meine Generation jedoch ist die erste Generation, die die zweite Woge welcher Popkultur aufsog, eine Popkultur, zu welcher wiewohl zählte, hinaus den eigenen Leib zu schauen, besser und gesünder zu essen, dem Scheißkerl und den Beinen wiewohl mal zwischen einem Marathon Auslauf zu gewähren und nachher Feierabend ein, zwei Gläser Wein zu trinken – und nicht eine Flasche Sliwowitz. Meine Generation und die Generation nachdem hat die Gewinnanteil welcher Wirtschaftswunderjahre einkassiert und aus den Zinseszinsen ihre eigene, zumeist von Glücksgefühl und Wohlstand gesegnete Welt gebaut – die wohlständigste Welt aller Zeiten. Welches war dasjenige zu Gunsten von ein Glücksgefühl, selbige Jahre ohne Krieg und Konflikte, ohne Mord und Totschlag hinter sich zu können. Dass dieses Glücksgefühl einzigartig war, dasjenige sollten viele jetzt verstehen lernen. Denn damit ist es vorbei.

Kehren die Dämonen zurück?
Nein, die Welt, die wir kannten, kommt nicht wieder. Wiederkommen tun daher die alten Dämonen: welcher Nationalismus, eine faschistische Moderne, welcher Geschichtsrevisionismus und Volksvertreter, die „ein Volk“ denken und dasjenige Volk vom Denken veranstalten.
Sie kommen. Die grauenhaften Zeiten. Sie kommen wiewohl, ohne dass Russland die Kernwaffe einsetzt. Es gibt eine kleine Eventualität, selbige kommenden, bösen Zeiten harmlos aufzuhalten oder zumindest zu verzögern. Sicher ist dasjenige freilich nicht. Um Winston Churchill zu zitieren: „We shall defend our island, whatever the cost may be, we shall fight on the beaches, we shall fight on the landing grounds, we shall fight in the fields and in the streets, we shall fight in the hills; we shall never surrender.“
Wir! Demgegenüber Gesuch nicht unsrige Söhne und Töchter.

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