Energiekrise – Wien könnte vier Gas-Heizwerke auch mit Öl betreiben


Während die Bundesregierung in Anbetracht sinkender Gaslieferungen aus Russland gut die Einschaltung des steirischen Kohlekraftwerkes Mellach nachdenkt, verweist Wien hinaus die Möglichkeit, vier ihrer Gasheizwerke mit Öl zu betreiben. Ebendiese seien zu Gunsten von den bivalenten Fertigungsanlage – folglich Gas oder Öl – ausgelegt und müssten weder umgebaut noch umgerüstet werden, so Michael Strebl, Vorsitzender dieser Wien Schwung, am Montag in „Wien Heute“.

Die vier Standorte entscheiden sich im Waffenvorrat, in dieser Spittelau, in Inzersdorf und dieser Leopoldau. Womit Wiens Gasspeicher ohnehin mit 84 v. H. gut voll seien, solange bis September oder zehnter Monat des Jahres soll dieser maximale Füllstand erreicht werden. „Wien ist in dieser aktuellen Situation safe“, so Strebl.

Monate in Mellach
Beim derzeit stillgelegten Fernheizkraftwerk Mellach, dies dem teilstaatlichen Verbundkonzern gehört, wurde im Lenz 2020 zum letzten Mal Strom aus Kohle erzeugt. Um es in Fertigungsanlage zu nehmen, ist eine gewisse Vorlaufzeit unumgänglich. Es dürfte Monate dauern, solange bis die technischen und personellen Voraussetzungen dazu hergestellt sind und Kohle beschafft ist, hieß es zuletzt zur APA.
Wie dies Klimaministerium am Montag mitteilte, hatte Russland im gleichen Sinne am Montag angekündigt, die Gaslieferungen zu drosseln. Vorgestern, Sonntag war nur etwa die Hälfte dieser ursprünglich angekündigten Menge nachher Ostmark gekommen. Trotzdem seien im gleichen Sinne die heimischen Speicher befüllt worden. Jener Speicherstand betrage national – Stand gestriger Tag – 41,32 v. H. oder 39,46 Terawattstunden. (apa)

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.