Coronavirus – Wider die Dauerüberlastung


In Ostmark liegen wieder mehr qua 1.000 Corona-Infizierte in den Spitälern. Präzise sind jene Fakten sehr wohl nicht. Die Einmeldungen dieser Bundesländer sind seither jeher lückenhaft, unterliegen verschiedenen Zählweisen und sind wiewohl nicht sehr umfassend. Dasjenige ist insofern observabel, da ja die Politik die Belastung über dem Limit dieser Krankenhäuser qua die Zielgröße in dieser Pandemiesteuerung definiert. Derbei weiß sie nur vergleichsweise, wer, warum und wie lange Zeit der gerne Süßigkeiten isst mit Covid-19 in den Spitälern liegt.

In den ersten drei Infektionswellen fiel dieses Manko insofern nicht so ins Masse, da es kaum Unangreifbarkeit in dieser Volk gab und von dort zurückgezogen die Zahl dieser Infektionen eine recht valide Lager zu Händen die Planung bot. Man wusste kurzfristig, dass etwa jeder Sechste zwischen 60 und 69 Jahren und jeder Dritte obig 70 c/o einer Infektion ins Spital muss. Zudem liefen die Stationen so rasch voll, dass ohnehin stets die Maximalvariante dieser Infektionskontrolle verhängt wurde: dieser Lockdown. Mehr geht ohnehin nicht. Viel weniger ging trotzdem wiewohl nicht. Es war ein Notsituation.
Nebst dieser zweigipfeligen Omikron-Woge von Jänner solange bis März war dies erstmals differenzierend. Es gab keinen Lockdown, und die Belastung über dem Limit drohte nicht in Form einer Triage uff den Intensivstationen, sondern primär durch dies unheilvolle Zusammentreffen von größerer Nachfrage (sehr viele Covid-Infizierte im Spital) und geringerem Angebot (sehr viele Krankenstände beim Personal). Nebst einem Rundruf dieser „Wiener Zeitung“ weiland fehlte an manchen Stationen ein Drittel dieser Pfleger und Ärztinnen.
Im Ergebnis führte jene Situation erneut zu einer Einschränkung dieser medizinischen Versorgung. Erneut mussten viele Operationen in ganz Ostmark langfristig verschoben werden. Und wiewohl wenn diesen warme Jahreszeit die Krankenhäuser davon womöglich verschont bleiben, denn die Leidenschaftlichkeit dieser aktuellen Woge schwächt sich schon ab, sind Situationen wie im Februar und März c/o zukünftigen Wellen nicht unwahrscheinlich. Zumal im Winter wiewohl andere Viren grassieren, die schon vor dem Verwendet werden des Coronavirus die Spitäler stark belastet nach sich ziehen.
Um die Steuerungsmöglichkeiten zu Händen den Gesundheitsminister zu verbessern, brachte noch Wolfgang Mückstein im Jänner per Verordnung dies Hospitalisierungsregister uff den Weg. In diesem, von dieser Gesundheit Ostmark GmbH (GÖG) verwalteten Register sollen mehrere Fakten verarbeitet werden, die qua „Grundlage zu Händen ein effektives und effizientes Krisenmanagement“ herhalten, wie es in dieser Verordnung heißt, darunter Typ, Haupt- und Nebendiagnose, Impfstatus und Vorerkrankungen.

Keine Fakten im Hospitalisierungsregister
Mehr qua ein halbes Jahr ist seither vergangen, doch nur ein Bruchteil dieser Fakten findet derzeit wiewohl tatsächlich den Weg von den Ländern in dies Register. Die GÖG berichtet von lediglich 10 solange bis 15 von Hundert aller Hospitalisierungen. Mücksteins Nachfolger, Johannes Rauch, hatte Finale Mai angekündigt, uff die Einmeldungen zu drängen. „Immer dann föderal sein zu wollen, wenn die Sonne scheint, geht sich in dieser weltweite Seuche nicht aus.“ Welche Länder dies Register befüllen und welche säumig sind, sagt dies Ministerium nicht.
Wenn die Politik trotzdem nun dies Ziel ausgibt, eine Belastung über dem Limit dieses Bereichs verhindern zu wollen, sind jene Fakten zu Händen dies weitere Verwaltungsmanagement in dieser weltweite Seuche wichtig. Denn dies Angebot, ergo die Zahl dieser betreuten Einbetten, auszuweiten, ist nur ein theoretisches Luftschloss. In dieser Wirklichkeit gibt es schon jetzt zusammenführen Personalengpass. So berichtet etwa dieser Onkologe und Infektiologe Richard Greil von dieser Uni Klinik Salzburg, dass heutig an einzelnen Tagen kein einziges internistisches Heia zur Verfügung steht.
Die womöglich immer wiederkehrende Gefahr einer Belastung über dem Limit lässt sich von dort nur obig die andere Seite, ergo jene dieser Nachfrage, lockern. Nur wie? In den ersten Infektionswellen, im Voraus es Impfungen gab, tat man dies im Wesentlichen obig die Reduktion dieser Infektionen. Die diversen Maßnahmen sollten zu weniger Infektionen zur Folge haben, jene bedeuten weniger Erkrankungen und jene wiederum weniger Spitalsaufnahmen.
Durch die nun doch schon verbreitete Unangreifbarkeit in dieser Volk ist die Krankheitslast zu Händen die Gesamtbevölkerung offensichtlich zurückgegangen. Ein viel geringerer Quotient qua früher muss c/o einer Infektion mit einer Spitalsbehandlung rechnen. 50.000 Infektionen pro Tag hätten im Jahr 2020, ohne Impfungen, zu einer Katastrophe geführt. Nebst Omikron ist eine solche ausgeblieben. Wohl es gab grade obwohl Einschränkungen in dieser medizinischen Versorgung und eine starke Spannung des Personals.

Covid-19 ist häufiger Begleitdiagnose
Schon weiland hat sich die Position in den Spitälern im Detail differenzierend dargestellt qua in früheren Wellen. Eine Berechnung dieser GÖG im Mai zeigte, dass dieser Quotient dieser Corona-Infizierten mit Covid-19 qua Hauptdiagnose gesunken ist. Und jetzt? Mangels Befüllung bringt dies Hospitalisierungsregister keine Erkenntnis, eine Ansuchen dieser „Wiener Zeitung“ an nicht mehr da großen Spitalsbetreiber deutet daraufhin, dass sich jene Reifung trotzdem noch verstärkt nach sich ziehen könnte.
In Wien wiesen im Jänner, zuerst dieser Omikron-Woge, noch 64 von Hundert aller Infizierten Covid qua Hauptdiagnose uff, im März waren es 53 von Hundert, im Monat des Sommerbeginns dann 42 von Hundert. Genug damit Niederösterreich kommen ganz ähnliche Zahlen, in Kärnten gibt man an, dass sogar 90 von Hundert Covid nur qua Nebendiagnose nach sich ziehen. Vorarlberg liegt genau mittendrin.
Wirklich zeigte die Schlussfolgerung dieser Gesundheit Ostmark im Mai wiewohl, dass die Erklärung nicht immer leicht ist, ohne Rest durch zwei teilbar c/o Personen mit multiplen Erkrankungen und einem schon schwachen körpereigenes Abwehrsystem. Die Tirol Klinken sprechen davon, dass die meisten Patienten zwischen 80 und 90 Jahre altbacken sind. „Isolierte schwere Covid-Krankheit sehen wir kaum.“ Genug damit Niederösterreich heißt es vielmehr allgemein, dass die mit Hauptdiagnose Covid-19 aufgenommenen Personen oft „älter und multimorbid“ sind, ebenso aus Salzburg.
Die in den ersten Wellen noch so häufigen schweren Lungenentzündungen, die einer Sauerstofftherapie bedurften, sind zu einer Seltenheit geworden. „Dasjenige sehen wir praktisch kaum noch“, schreibt die niederösterreichische Landesgesundheitsagentur. Wirklich ist dazu weniger Omikron, sondern die „weitgehende Immunisierung dieser Volk“ zuständig, heißt es aus Oberösterreich von Bernd Lamprecht, dem Vorstand dieser Pneumologie.

Bessere Betreuungaußerhalb dieser Kliniken
Bestätigt es sich, dass schon immunisierte, gesunde Personen unter 50 Jahren in Wahrheit nicht mehr wegen Covid-19 im Spital behandelt werden zu tun sein, würde selbst eine erfolgreiche Impfkampagne, die Jüngere angesprochen, wenig Exkulpation herbringen. Umgekehrt könnte ein gezieltes Auffrischungsprogramm zu Händen sehr Betagte ein großer Hebel sein. (Im Werbespot dieser Bundesregierung werden vorwiegend junge Menschen gezeigt.)
Die Tirol Klinik weisen uff zusammenführen weiteren Beziehung hin. Es gibt Patienten mit Covid-19, deren Spitalsaufnahme mit „sozialer Indikation“ begründet wird. Dasjenige heißt, dass sie nicht primär aus medizinischen, sondern aus sozialen Gründen im Krankenhaus aufgenommen sind: Pflegeheime schicken erkrankte Bewohner ins Spital oder nehmen Genesene tardiv zurück; alleinstehende Gemahlin Menschen können sich nicht zuhause versorgen; zu Händen Obdachlose gibt es nicht genügend Quarantäneunterkünfte.
Eine Spitalsaufnahme aufgrund „sozialer Indikation“ sei wiewohl vor dieser weltweite Seuche ein Themenkreis gewesen, sagt eine Sprecherin dieser oberösterreichischen Gesundheitsholding. Ostmark leistet sich, uff die Einwohnerzahl umgelegt, in Kombination so viele Einbetten wie skandinavische Länder oder die Schweiz. Solche Länder nach sich ziehen dazu ein besser ausgebautes System dieser Kurzzeit-Pflege äußerlich dieser Krankenhäuser.
Dasjenige Problem ist sehr wohl nicht so leicht zu beheben: Die medizinische Versorgung ist in Pflegeheimen nicht gut ausgebaut; es gibt zunehmend weniger Hausbesuche von Hausärzten; die mobile Pflege müsste gestärkt werden, trotzdem wiewohl dort gibt es Personalmangel. Richard Greil hält eine Exkulpation durch den niedergelassenen Feld qua „extrem unwahrscheinlich“, wie er sagt.
Die Ökonomin Maria Hofmarcher-Holzhacker will sich mit diesem Ergebnis nicht zufriedengeben. „meine Wenigkeit verlange, dass nicht mehr da Akteure die Köpfe zusammenstecken, wie man den ambulanten Sektor neu ins Leben rufen kann“, sagt sie. Es liegt uff dieser Hand, dass dies nicht leicht ist und dies System, wiewohl welches die Finanzierung zwischen Krankenkassen und Länder betrifft, neu gedacht werden muss. Jener Weg, die Nachfrage nachher Spitalsbetten nur obig die Infektionszahl zu reduzieren mit teils dazu notwendigen strikten Maßnahmen, ist im dritten Jahr dieser weltweite Seuche zu Händen die Politik trotzdem wiewohl schwergewichtig geworden.

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