Corona-Therapie – Medikamentöser Föderalismus – Wiener Zeitung Online


Zunächst die gute Nachricht: Es gibt keinen Not an Covid-Medikamenten. Ostmark sitzt grade gen 277.016 Dosen, bisher wurden 30.000 Personen mit einem dieser fünf zur Verfügung stehenden Präparate behandelt. Betrachtet man nunmehr die Datenansammlung dieser Bundesländer genau, trübt sich dieser Blick ein. Denn entweder erkranken die Menschen zwischen Bregenz und Eisenstadt sehr unterschiedlich an Covid – oder die Nachteile des Föderalismus grassieren fernerhin im Zusammenhang diesem Themenbereich. Zweiteres ist wohl plausibler.

In Wien wurden bisher vor allem die Präparate Lagrevrio und Paxlovid (siehe Tor) im Zusammenhang einer Corona-Infektion verabreicht, nämlich 12.550 Packungen im Zusammenhang insgesamt irgendwas mehr wie 17.000 medikamentösen Behandlungen. Nun ist Tirol mit seinen 760.000 Einwohnern zwar offensichtlich Vorleger, nunmehr warum von diesen zwei Medikamenten in Tirol nur insgesamt rund 300 Stück abgegeben wurden, irritiert dann doch. Welcher Kontingent von Personen mit Risikofaktoren mag in dieser Metropolis zwar größer sein, nunmehr nicht um dies Zehnfache.

Antivirale Medikamente~ Seitdem diesem Jahr stillstehen zur Heilverfahren von Covid-19 wenige neue Medikamente zur Verfügung. Sie wurden zentral vom Kommiss beschafft und an die Länder verteilt. Unterdies handelt es sich um antivirale Medikamente, dies heißt, sie lindern nicht die Symptome im Zusammenhang Covid-19, sondern sie bekämpfen dies Virus selbst. Im Zuge dessen sollen schwere Verläufe dieser Leiden vermieden werden.Grob gesprochen gibt es zwei Gruppen: Medikamente, die in dieser Zelle die Vermehrung des Virus blockieren sollen. Dies sind die in Tablettenform erhältlichen Lagrevrio (Molnupiravir) und Paxlovid. Und es gibt Präparate, die dies Invasion des Virus in die Zelle beschränken sollen. Unterdies handelt es sich um monoklonale Antikörper, sie werden intravenös verabreicht. Die mutierte Omikron-Variante hat deren Wirksamkeit erheblich reduziert bzw. sogar aufgehoben, einzig Xevudy (Sotrovimab) ist verblieben.Welches jedweder Medikamente eint: Sie zu tun sein zu einem sehr frühen Zeitpunkt dieser Leiden, deshalb im Zusammenhang den ersten, oft noch milden Symptomen, verabreicht werden, da sie die Vermehrung des Virus unterbinden sollen. Längstens am fünften Tag dieser Infektion.Es gibt noch ein drittes Medikament namens Evusheld, dies fernerhin zu den monoklonalen Antikörpern zählt, jedoch wie Covid-Prophylaxe verwendet wird. Dies soll jene schützen, im Zusammenhang denen die Impfung keiner wirkt, speziell organtransplantierte Personen.

Gleichwohl zwischen Tirol und Vorarlberg gibt es auffällige Unterschiede. Während in Tirol Erkrankte paar so oft Lagrevrio erhielten wie Paxlovid, ist es in Vorarlberg genau andersrum. In beiden Bundesländern wurde vor allem dieser monoklonale Antikörper Xevudy verabreicht, welches ausschließlich in Krankenhäusern passiert, in Wien spielte dieses Präparat dagegen eine untergeordnete Rolle. Hochgradig ist fernerhin, dass in Tirol paar so viele Menschen die Prophylaxe Evusheld erhielten wie im viel größeren Oberösterreich. Dieses Medikament ist pro Personen gedacht, die trotz Impfung keinen Schutzmechanismus etablieren können, zum Muster Organtransplantierte.
Die Datenlage, die dieser „Wiener Zeitung“ vorliegt, ist nicht komplett. Gen die Frage dieser Zeitung antwortete zwar nur dies Nationalstaat Kärnten nicht, schon gaben Salzburg, Niederösterreich und die Steiermark an, obig nil Zahlen zu verfügen. Stattdessen wurde gen die Gesundheitskasse ÖGK sowie gen die einzelnen Spitalsträger verwiesen. Denn entweder würden die Medikamente obig niedergelassene Ärzte verschrieben oder im Spital verabreicht werden. Ende Tirol kamen nunmehr trotz ähnlichem System sehr präzise Datenansammlung. Wie einziges Land konnten die Tiroler sogar die Altersverteilung dieser Bezieher angeben. Rund drei Viertel dieser Medikamente möglich sein demnach an Personen obig 60 Jahre. Warum sich die Datenlage so unterschiedlich darstellt, ist nicht nachvollziehbar.

Mehr wie die Hälfte aller Medikamente in Wien
Finale Juli hat Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) angekündigt, die Taxe von Covid-Medikamenten „offensichtlich ausweiten“ zu wollen. 480.000 Packungen seien schon bestellt worden, davon nunmehr erst fünf von Hundert an Risikopersonen gegangen. Welcher Majorität davon wurde in Krankenhäusern verabreicht.
Nachholbedarf ortet dies Ministerium im niedergelassenen Sphäre. Unterdies geht es um die Verschreibung von Paxlovid. Tatsächlich wurde dieses Mittel solange bis Mittelpunkt Juli erst 2.000 Mal verschrieben – im Zusammenhang rund 350.000 Infizierten obig 55 Jahren, seit dieser Zeit dies Präparat verfügbar ist. 1.700 von ihnen sind gestorben.
Gleichwohl die Datenansammlung dieser ÖGK deuten gen eine sehr unterschiedliche Realität in den Bundesländern hin. In dieser Steiermark wurden obig die Gesundheitskasse 9,8 Packungen Paxlovid pro 100.000 Einwohner verrechnet, im Burgenland waren es hingegen 37,8, deshalb etwa dies Vierfache. In Wien werden die meisten Packungen Paxlovid nachher einer telemedizinischen Konsultation per Fahrradboten ausgeliefert. Allen ab 50 Jahren wird dies Präparat umtriebig angeboten, wenn sie positiv getestet werden. Mit Stand Finale Juli erhielten in Folge dessen mehr wie 6.000 Personen Paxlovid, in Oberösterreich waren es lediglich 190.
Nachdem Information des Ministeriums hätten die Landeshauptleute zuletzt zugesagt, den Zugang zu den Covid-Medikamenten zu verbessern. Künftig soll es fernerhin im Zusammenhang jedem positiven Testergebnis vereinen Rauchzeichen gen die Medikamente spendieren. Entscheidend pro die Wirksamkeit ist nämlich, dass die antiviralen Präparate in dieser ersten Winkel dieser Infektion eingenommen werden. In dieser Realität kommen die Betroffenen nunmehr oftmals zu tardiv zum Halbgott in Weiß. Dies geht fernerhin aus einer internen Erkundigung dieser Österreichische Vereinigung pro Allgemeinmedizin (Ögam) im Zusammenhang ihren Mitgliedern hervor. Die Taxe muss in den ersten fünf Tagen dieser Infektion erfolgen.

Zweck nachgewiesen,nunmehr nicht pro jedweder
Noch nicht final geklärt ist, wie wirksam die Medikamente tatsächlich sind beziehungsweise pro wen. C/o dem in Ostmark recht x-fach verabreichten Lagrevrio gibt es unklare Datenansammlung zur Wirksamkeit und fernerhin keine Zulassung. Es wird Off-Label verwendet. C/o Paxlovid wurde in dieser Zulassungsstudie dagegen ein klarer Zweck pro ungeimpfte Personen mit hohem Risiko gezeigt. Die Fortführung dieser Studie pro Geimpfte ergab nunmehr keinen signifikanten Zweck mehr. Gewiss gibt es epidemiologische Datenansammlung aus Israel und Hongkong, die fernerhin im Zusammenhang Geimpften vereinen gewissen Zweck erkannten, wenn fernerhin vereinen offensichtlich geringeren.
Interessant ist fernerhin dieser Vergleich Wiens mit Oberösterreich. Denn obwohl in Wien Infizierte sechs Mal so x-fach antivirale Medikamente erhalten wie in Oberösterreich, ist die Covid-Sterblichkeit im Zusammenhang älteren Personen in Wien nicht kleiner, sondern sogar irgendwas höher. Wie dieser „Wiener Zeitung“ aus mehreren Bundesländern geschildert wird, ist ohne Rest durch zwei teilbar im Zusammenhang Ungeimpften die Stand-By, Paxlovid zu nehmen, sehr klein. Sie lehnen nicht nur die Covid-Impfung, sondern fernerhin dies Medikament ab. Unterdies ist dieser Zweck pro ebendiese Menschenschlag nachgewiesen.

Paxlovid mit heiklen Wechselwirkungen
C/o Paxlovid kann es manchmal vorbeigehen, dass dies Virus zurückkehrt, wie etwa ohne Rest durch zwei teilbar im Zusammenhang US-Vorsitzender Joe Biden. Dieser „Rebound“-Folgeerscheinung ist nunmehr nicht gleichbedeutend mit einer gesundheitlichen Gefahr. „Dies Hervortreten von Rebounds schmälert die Einfluss des Medikaments in dieser Covid-Heilverfahren nicht“, sagt dieser Infektiologe Herwig Kollaritsch.
Ein relevantes Problem im Zusammenhang Paxlovid sind nunmehr Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten. Somit pochen Hausärzte gen persönliche Kontakte mit ihren Patientinnen und Patienten. „Ein Callcenter kann keine Ersatzpräparate verschreiben“, sagt Susanne Rabady, Präsidentin dieser Ögam, die pro ihre Mitglieder vereinen Leitfaden pro die Verwendung dieser Medikamente veröffentlicht hat.
Die Krisenkoordinierung Gecko hat sich am Freitag ebenfalls mit den neuen Medikamenten beschäftigt. Die Gecko-Experten orten vereinen zu geringen Wissensstand obig die Therapiemöglichkeiten. Somit sollten die Zielgruppen besser informiert und fernerhin die Apotheken in die Strategie mehr eingebunden werden. Und dann heißt es, gewohnt höflich formuliert: „In Hinblick gen die Angebotsseite könnten unter Umständen die Prozesse in den Bundesländern stärker vereinheitlicht werden.“

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