Causa Wirecard: OGH bestätigt Gerichtsstand in Wien | 07.07.22



Welcher Wirecard-Abschlussprüfer EY mit Sitz in München muss sich einem Verfahren vor einem Wiener Gerichtshof stellen.

Welcher Oberste Gerichtshof (OGH) hat eine Wettkampf des
Oberlandesgerichts Wien bestätigt, die eine internationale
Zuständigkeit des Handelsgerichts Wien zu Gunsten von eine Klage eines
Aktionärs bejaht (9 Ob 18/22w), schreibt die „Verdichter“. In dieser Klage
ging es drum, ob Aufsichtsräte und Abschlussprüfer zu Gunsten von Geldverluste
aus dieser Wirecard-Pleite pappen.

Ein Wirecard-Aktionär hatte vor dem Handelsgericht Wien sowohl
zusammenführen ehemaligen Wirecard-Kontrollgremium mit Wohnsitz in Ostmark,
wie sogar den ehemaligen Abschlussprüfer von Wirecard, EY mit Sitz in
München, geklagt. Nun ist lukulent, dass dasjenige Handelsgericht eine
internationale Zuständigkeit zu Gunsten von die Klage gegen EY hat. Welcher
Urteil stütze sich aufwärts Unionsrecht, schreibt die „Verdichter“.
Konkret aufwärts Wesen. 8 Nr. 1 dieser EuGVVO (Europäische Gerichtsstands- und
Vollstreckungsverordnung in Zivil- und Handelssachen). „Wenn mehrere
Personen zusammen verklagt werden“, ist es demnach unter bestimmten
Bedingungen möglich, die Klage gegen jeder vor dem Gerichtshof des Ortes
zu zur Folge haben, an dem einer dieser Beklagten seinen Wohnsitz hat. Und zwar
wenn „zwischen den Trauern eine so enge Bezug gegeben ist, dass
eine gemeinsame Verhandlung und Wettkampf geboten erscheint, um
zu vermeiden, dass in getrennten Verfahren widersprechende
Entscheidungen ergehen könnten“.Welcher Aktionär habe sich unter anderem darauf ernennen, dass dieser
Kontrollgremium seinen Wohnsitz im Zuständigkeitsbereich des
Handelsgerichts Wien habe. Qua Mitglied des Wirecard-Aufsichtsrats
habe er EY betraut. Beiderartig hätten ihre gesetzlichen Aufsichts- und
Prüfpflichten zerschunden. Wäre die Bilanzmanipulation jedoch schon
früher prestigeträchtig geworden, hätte er nicht in Wirecard-Aktien
investiert und keinen Schaden erlitten, argumentierte dieser Kläger.
Dies Gerichtshof muss nun daher erst inhaltlich putzen, ob tatsächlich
eine Haftung besteht oder nicht.tsk/itz(APA)

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