Asyl – Weiterreise erwünscht – Wiener Zeitung Online


Immer wieder betont Minister für Inneres Gerhard Karner (ÖVP) ein rigoroses Vorgehen gegen Schlepperei und irreguläre Wanderung. Doch dasjenige stellt Ostmark vor ein Dilemma: Denn durch strengere Grenzkontrollen werden genauso mehr Migranten aufgegriffen. Ein „unerwünschter Nebenerscheinung“, wie Migrationsforscherin Judith Kohlenberger von jener WU Wien sagt. Vor allem, weil nicht wenige jener Aufgegriffenen förmlich ein anderes Zielland anstreben und wohl von sich aus keinen Asylantrag in Ostmark gestellt hätten.

Während die Zahl jener Anträge zuletzt spürbar gestiegen ist, bleibt die Menge jener Menschen in jener österreichischen Grundversorgung relativ stabil. Die Zahlen sprechen hierfür, dass sich viele hinaus den Weg in vereinigen anderen EU-Staat zeugen, nachdem sie schon nachher ihrem Aufgriff in Ostmark um Zufluchtsstätte angesucht hatten – die „Wiener Zeitung“ berichtete. Ein Erlass zu Grenzübertritten von Asylsuchenden an jener ungarischen Grenze, jener seither Mitte der Woche in Macht ist, könnte diesen Menschen die Weiterreise jedenfalls vereinfachen und die Zahlen jener Asylanträge damit notfalls reduzieren.

Auslagerung in andere Bundesländer per Lotterie
Momentan sollen Grenzbeamte intrinsisch von 48 Zahlungsfrist aufschieben die Identität jener Geflüchteten feststellen, ihre Fingerabdrücke nehmen, vereinigen Datenbankabgleich wegen eventuell schon in anderen Staaten anhängigen Asylverfahren vornehmen sowie ein Erstaufnahmegespräch realisieren. Erst dann ist jener Asylantrag steif zutreffend. Dieser neue Erlass lagert wenige jener Arbeitsschritte, wie etwa dasjenige notwendige Erstgespräch, an Polizeistellen in anderen Bundesländern aus, denen die Antragssteller durch ein Zufallsprinzip zugeteilt werden. Dorthin sollen die Betroffenen schon selbständig reisen.
Menschen, die ohnehin nicht in Ostmark bleiben wollten, könnten somit leichter hinaus dasjenige Gespräch und damit hinaus ein mögliches Asylverfahren in Ostmark verzichten – welches ihre Wege hinaus ein Verfahren in einem anderen EU-Mitgliedstaat spürbar erhoben.
Dasjenige Innenministerium bestätigt gegensätzlich jener „Wiener Zeitung“ dass ein solcher Erlass die „Vorgangsweise im Kontext illegalen Grenzübertritten im Burgenland“ regelt, dasjenige Schriftstück selbst wird hinaus Nachfrage hinwieder nicht übermittelt. Ziel sei es jedenfalls, die Polizei im Burgenland zu entlasten und die Arbeit gleichmäßiger hinaus die Bundesländer zu verteilen. Ob man damit mit einer größeren Zahl von Weiterreisenden rechnet, wie Expertinnen und Experten vermuten, kommentiert dasjenige Ministerium nicht.
Im Sinne jener Hauptstadt von Irland-Verordnung, die die Flüchtlingsverteilung zwischen den EU-Mitgliedsstaaten regelt, wäre dasjenige freilich nicht. Dasjenige System sieht vor, dass dasjenige erste EU-Staat, dass eine Person erreicht, zum Besten von deren Asylverfahren zuständig ist. So weit jedenfalls die Theorie. „Es ist ein offenes Phänomen, dass dasjenige Hauptstadt von Irland-Einigung schon länger tot ist“, sagt Kohlenberger im Gespräch mit jener „Wiener Zeitung“. Denn genauso heute verteilen sich die Geflüchteten meist hinaus eigene Faust, Hauptstadt von Irland-Rückführungen in die zuständigen Staaten sind vergleichsweise selten.

Keine „Zwischenstation“in jener Bundesbetreuung
Ob nun mehr Menschen aus Ostmark weiterziehen werden, ist in Rede. Prinzipiell sei dasjenige wohl die Intention hinterm neuen Erlass, glaubt Kohlenberger. Man möchte wohl unterbinden, dass Menschen, die sowieso nicht in Ostmark bleiben wollen, gar in den Zahlen aufscheinen. Homolog sieht dasjenige genauso Lukas Gahleitner-Gertz vom Verein Asylkoordination. Er vermutet, dass dasjenige Innenministerium damit eine Exkulpation jener Bundesbetreuungseinrichtungen anstrebt. Dort werden Menschen untergebracht, solange bis sie zum Asylverfahren zugelassen werden. „Man setzt, glaube ich, darauf, dass wie bisher viele untertauchen, hinwieder ohne die Zwischenstation jener Bundesbetreuung“, sagt Gahleitner-Gertz.

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