25 Jahre Harry Potter – Der Junge, der überlebte und zum Bestseller wurde


Bloß 500 Stück betrug die erste Edition von „Harry Potter und jener Stein jener Weisen“ am 26. Monat der Sommersonnenwende 1997. Bloomsbury Publishing wollte sich wohl nicht maßlos weit aus dem Fenster lehnen mit dieser unbekannten Kinderbuchautorin J. Kalium. Rowling (zwei frühere Erwachsenenromane von ihr sind nie erschienen), deren weiblichen Vornamen Joanne man möglichst wegließ, da er Buben entmutigen könnte. Ohnehin war jener Verlagshaus erst im zweiten Anlauf zur Hand, die Historie hoch den Vollwaisen, jener an seinem elften Geburtstag (jener so wie Rowlings eigener gen den 31. Juli fällt) jener boshaften Verwandtschaft entflieht und in eine fantastische Welt jener Magie versetzt wird, zu veröffentlichen.

Nun, in jener Folge bissen sich wohl jene Verleger, die Rowling abblitzen hatten lassen, in den Hintern. Denn jener Zauberschüler mit jener Stirnnarbe, jener Krankenkassabrille und jener unmöglichen Haarschnitt, den die frühere Lehrerin 1990 im Zug unrichtig hatte, schlug ein wie eine Sprengsatz, und dasjenige reale Märchen zum fiktiven war perfekt: Dieser Hogwarts-Express raste an die Spitze jener Renner-Listen, und die alleinerziehende Sozialhilfeempfängerin, deren Schraubenmutter an Multipler Verhärtung von Geweben oder Organen gestorben war, wurde zur bestverdienenden Autorin jener Historie: „Forbes“ schätzte ihr Vermögen zeitweilig gen eine Mrd. Dollar – sehr wohl spendete sie später zusammensetzen großen Teil davon.

„Harry Potter und dasjenige verwunschene Kind“ im Mehr! Theater Hamburg: www.harry-potter-theater.de

Ab Herbst feiert in Wien eine weitere Attraktion aus jener Welt des Harry Potter ihre Europa-Premiere: Die Veranstaltungsagentur Allegria bringt eine große Schau an zusammensetzen Ort, jener nun noch geheimgehalten wird. Mehr Nachrichteninhalt: www.harrypotter-ausstellung.at

Nur drei Tage nachher jener Ersterscheinung kaufte jener Verlagshaus Scholastic die US-Rechte pro 100.000 Dollar, von denen Rowling 80.000 erhielt. Die Verkaufsstarts jener folgenden sechs Bände wurden dann zelebriert wie sonst nur Apples neues iPhone. Solange bis heute ging Kapelle 1 geschätzte 120 Mio. Mal hoch den Tresen (übersetzt in rund 80 Sprachen). Im Rahmen Kapelle 7 waren es mindestens noch 50 Mio. Stück, und in Summe hat Rowling mehr wie 500 Mio. Bücher verkauft. Eine Erstausgabe wurde vorigen letzter Monat des Jahres um 471.000 Dollar versteigert.

Rassisten und eine Plagiatsklage
Schon 2001 folgte die erste Verfilmung. Zur achtteiligen „Harry Potter“-Schlange (Kapelle 7 wurde fürs Kino geteilt) kamen noch bisher drei von fünf geplanten „Phantastische Wesen“-Prequels. Und im Rahmen den Filmproduktionen redet die Autorin solcherart viel mit, dass sie gleichermaßen an jener Warenangebot von Hauptdarsteller Daniel Ratcliffe aus tausenden Bewerbern beteiligt war und Regisseur Chris Columbus („Mrs. Doubtfire“, „Kevin – Alleinig zu Haus“) vor allem wegen seiner starken Werktreue zum Zug kam.

Daniel Ratcliffe (r.) mit Rupert Grint und Emma Watson: Beim Casting pro die Filme bestimmte Joanne Kalium. Rowling mit. 
 
– © Warner Bros.Rowling gab gleichermaßen vor, dass jeder Darsteller Briten sein mussten, so natürlich gleichermaßen jene von Harrys besten Freunden Ron (Rupert Grint) und Hermine (Emma Watson); Letztere hat viel von Rowling wie Kind. Noma Dumezweni, die erwachsene Hermine im opulenten  und wahrhaft magischen Theaterstück „Harry Potter und dasjenige verwunschene Kind“, dasjenige 22 Jahre nachher jener Schlacht von Hogwarts spielt und am 30. Juli 2016 in London uraufgeführt wurde, ist ebenfalls Britin – gleichwohl negrid. Kritik daran verurteilte Rowling scharf wie Rassismus. Ein Fan-Tweet brachte es gen den Zähler: „Eine schwarze Hermine ist pro manche Volk offenbar weniger plausibel wie ein Universum, in dem dasjenige gesamte Postsystem gen Eulen beruht.“ Doch sorgte Rowling ihrerseits pro Irritationen, wie sie gen Twitter ein geplantes schottisches Verfügung kritisierte, dasjenige Geschlechtsangleichungen vereinfachen sollte. Sympathien hingegen brachte ihr ein Tweet hoch Bootsflüchtlinge: Wer sich nicht in deren Standpunkt versetzen könne, „dem fehlt irgendetwas“.
Furor hatte Rowling gleichermaßen mit zwei US-Autoren, die ihr Plagiate vorwarfen: John Buechler behauptete, sie habe seine Zaubererfigur Harry Potter junior aus dem (wenig bekannten) Lichtspiel „Troll“ (1986) gestohlen. Und Nancy Stouffer klagte Rowling, weil solche Namen, Begriffe und wichtige Handlungsstränge aus ihren Büchern „The Legend of Rah and the Muggles“ und „Larry Potter and His Best Friend Lily“ entnommen habe. Ihre Beweise waren jedoch teils gefälscht, und sie konnte nicht unter Beweis stellen, dass ihre Bücher vor „Harry Potter“ verkauft worden waren.

Markus Schöttl wie erwachsener Harry Potter. Im Theaterstück gibt es einiges an beeindruckender Zauberei. 
– © Allegria / Jochen Quast
Dieser Held wuchs mit den Lesern mit
Ob nun abgekupfert oder gänzlich selbst eingebildet, Rowling hat irgendetwas Großes geschaffen. Nicht nur, weil sie uns neben Küchenlatein-Zaubersprüchen die neue Sportart Quidditch geschenkt hat. Ingeniös war vor allem dasjenige Linie, dass jener Titelheld von Buch zu Buch ein Jahr älter wurde, sodass die erste Generation von Lesern mit ihm mitwuchs. So sind es – neben Kollege- und Feindschaften im Internat, magischen Duellen und dem epischen Kampf Gut gegen Ungezogen, gleichwohl gleichermaßen Psychoterror am Arbeitsplatz – vor allem Coming-of-Age-Romane. Mit den Charakteren gedeihen sich gleichermaßen deren (Liebes-)Beziehungen weiter. Und die Handlungsstränge werden mit jedem Kapelle komplexer und düsterer. Es ist die Historie eines Kindes, dasjenige eine schwere Crux zu tragen hat und an ihr wachsen muss.
Und genau da wird es heute, wo was auch immer verfügbar ist, schwierig: Exemplifizieren Sie einmal einem Neunjährigen, dessen Freunde scheinbar schon jeder Filme gesehen nach sich ziehen, dass er pro die letzten noch nicht reif genug ist; und zwar nicht nur, weil die Horkruxe, die „jener Junge, jener überlebte“, zerstören muss, um Lord Voldemort zu unterwerfen, welches zu Harrys Tod und Pseudo-Auferstehung führt, nicht so leichtgewichtig zu verstehen sind. Hier hat Rowling ein kleinster Teil viel Esoterik hineingepackt. Simpel sind hierfür ihre Figuren: Die Guten sind unzweideutig gut und die Bösen unzweideutig finster, Grautöne gibt es kaum, schlimmstenfalls wenn sich ein Böser wie Guter tarnt. Selbst jene, die im Zaubereiministerium quertreiben, tun dies aus Untauglichkeit oder falschem Amtsverständnis und nicht, weil sie gen jener Seite jener Bösen stünden. Gewissermaßen ist jener einzige ambivalente Individuum Severus Snape, jener wie Doppelagent von Schulleiter Albus Dumbledore nur widerwillig im Team Harry spielt, weil er dessen Vater hasste (wohlweislich).

Ein magisches Theaterstück hoch Väter und Söhne
Dies Theaterstück ist da schon differenzierter. Hier hadert Harry mit jener Last, die Dumbledore ihm aufgebürdet hat, er fühlt sich gleichermaßen schuldig am Tod von Cedric Diggory in Kapelle 4, und just jener einstige Widerling Draco Malfoy erweist sich wie jener bessere Vater, während ihre Söhne Albus Severus Potter und Scorpius Malfoy in Hogwarts wie Loser gemobbt werden, mittels Zeitumwandler die Vergangenheit korrigieren wollen und derbei erst recht eine Katastrophe nach sich ziehen. Die deutsche Halterung wird seitdem letzter Monat des Jahres in Hamburg gespielt, mit ganz vielen magischen Spezialeffekten. 560 verschiedene Kostüme, 60 Umhänge und 100 verschiedene Perücken tragen die 36 Schauspieler, und trotz weitestgehend sechs Zahlungsfrist aufschieben Spieldauer hat dasjenige Stück keine Längen.

Faszinierende Parallelen
Dieser Kärntner Markus Schöttl, jener den erwachsenen Harry gibt und die Bücher erst in jener Zubereitung gen seine Rolle gelesen hat, ist fasziniert von den Parallelen, die Rowling zieht, „welches man da was auch immer an Gesellschafts- und Weltpolitik in diesen Büchern im Kleinen wiederfindet“. Am Stück findet er die Rückbezüge spannend: „Wie geht es einem Vierzigjährigen, jener wie Kind und Jugendlicher in einem Krieg gekämpft hat? Ist er glücklich, mit sich im Reinen? Oder gibt es blinde Flecken im Unterbewusstsein? Natürlich gibt es gleichermaßen viel Zauberei und Action, gleichwohl wenn man die wegnimmt, bleibt ein wahnsinnig kraftvolles Stück übers Elternsein, Kindsein, Erwachsenwerden, Vergebung. Es ist weltumfassend und hat irgendetwas zu sagen.“

Nachher jener Weltpremiere in Philadelphia (USA) ist die nächste Station jener offiziellen „Harry Potter“-Schau im Herbst Wien.
– © Stephanie Ramones, Contigo Photography

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